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Anweisung zum Anbau und zur Benutzung des Mais oder türkischen Weizens : besonders im nördlichen Deutschlande und in den preuß. Staaten nach eigenen Erfahrungen / vom Hofprediger Schregel zu Schwedt . Mit einigen Anmerkungen und einer Vorrede versehen von Albr. Thaer
Entstehung
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(14) Wuͤrtemberg, Schwaben, Oeſterreich, vorzuͤglich aber in Kaͤrnthen und Steyermark, und in den Gegenden des Oberrheins ganze Felder damit be⸗ deckt ſind, und ihren Beſitzern reichen Gewinn bringen.

Daß beſondere geheime Urſachen diejenigen, welchen die Verwaltung der landwirthſchaftlichen Angelegenheiten in unſerem Staate anvertraut war, ſollten vermocht haben, die Maiskultur nicht aufkommen zu laſſen, laͤßt ſich wohl nicht annehmen; vielmehr ſcheint es, daß Mangel an Bekanntſchaft mit dieſer Getreideart, ihrer Be⸗ handlung und ihrer vielſeitigen Benutzung, und vielleicht auch Vorurtheile ihr den Eingang bei uns verſperrt haben, und ich will mich bemuͤhen, hier ſo kurz als moͤglich das zuſammen zu ſtellen, was, wie ich mir ſchmeichle, dem Mais bei fleißigen und vorurtheilsfreien Landwirthen Eingang ver⸗ ſchaffen wird.

Zuerſt hier die Frage: iſt's moͤglich, daß in den preußiſchen Staaten, und namentlich in der Mark Brandenburg, Mais gebaut werden koͤnne? Findet er da den ihm guͤnſtigen Boden und das er⸗ forderliche Klima? Dieſen Fragen diene zuvoͤr⸗ derſt das zur Beantwortung, was in einem vor kurzem erſchienenen Werke vom Hrn. D. Vurger: