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Hingegen haben die Straßen eine mißbehagliche Offenheit und Breite. Unter allen Umſtänden iſt es ſchwer, einzuſehn, weß⸗ halb die Beherrſcher des Landes dieſe artige Niederlaſſung auf— gegeben und mit Carlsruhe vertauſcht haben, das nach allem darauf gewendeten Fleiß und Aufwand immer noch minder breit und ſtattlich ins Auge fällt, als dieſe längſt verlaſſene Reſidenz..
In Carlsruhe giebt es unvergleichbar anſehnliche und wohleingerichtete Gaſthäuſer. Weßhalb dieſelben ſo zahlreich, ſo wohl eingerichtet, ſo weitläuftig ſind, wird der Umſtand erklären, daß viele in der Hauptſtadt Geſchäfte haben, ohne veranlaßt zu ſeyn, darin ſich eine eigene Niederlaſſung zu gründen.
In der kleinen Gemäldeſammlung des Großherzogs be— merkte ich neben ſchönen Cabinetsſtücken ein ausgezeichnetes Bildniß von Georg Pentz, der mehr, als irgend ein anderer deutſcher Maler, den Geiſt der raphaeliſchen Schule ſich an— geeignet hatte.
Bey Durlach und weiterhin auf dem Wege nach Heidel⸗ berg ſieht man an einzelnen Stellen Bewäſſerungsanſtalten. So läuft bey dem Dorfe Bingelheim längs der Straße ein Zuflußgraben, aus welchem das Waſſer über das unterliegende, ſehr abſchüſſige Grasland ſich verbreitet. In der Nähe von Heidelberg, bey Wißlach, iſt ein Bach oberhalb in einen Canal abgeleitet, in welchem kleinere Schleuſengeſtelle von Abſtand zu Abſtand angebracht ſind. Vom Zuflußgraben bis zum Bette des unten fließenden Baches war der Wieſenboden ſanft ab⸗ ſchuſſig und hatte man ihn ſichtlich ein wenig geebnet. Allein von Beeten und hochlaufenden Zuflußgräben zeigte ſich keine Spur; alſo auch hier mehr Ueberſchwemmung, als Berieſelung. Nach heidelbergiſchen Meldungen ſchlichtet der Oberamtmann zu Schwetzingen vorkommende Streitigkeiten der Berechtigten,


