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Reise durch die östlichen Bundesstaaten in die Lombardey und zurück über die Schweiz und den oberen Rhein, in besonderer Beziehung auf Völkerkunde, Landbau und Staatswirthschaft / von C. F. von Rumohr
Entstehung
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Im weſtlichen Deutſchland.

Nicht weit von Baſel, auf dem Wege nach Freyburg im Breisgau, führet der Weg über jenen Bewäſſerungsbach, die Wieſe, aus welcher auch noch an dieſer niederen Stelle viele Zuflußgräben abgehn. Allein erſt um einige Stunden weiter voran, bey Heidesheim, hat man dem Waſſer, nach lombar diſcher Weiſe, einen leicht erhöheten Lauf gegeben. Obwohl dieſe verbeſſerte Einrichtung bis Freyburg nicht wiederkehrt, ſo benützt man doch alle vom Schwarzwalde herabſtrömenden Bäche in den Dörfern zur Gartenbewäſſerung und abwärts zur Beſſerung der Wieſen, ſo weit es reicht. Unſtreitig iſt die Anwendung des Waſſers auf den Feldbau in keiner Gegend Deutſchlands verbreiteter, als zu beiden Seiten des Oberrheins.

Bey Freyburg im Breisgau indeß begegnete ich zuerſt wiederum der Wieſenbewäſſerung in ihrer größten Vollkom⸗ menheit. Auch hier, wie an anderen Puncten, haben die Ciſtercienſer Verdienſt um deren höhere Ausbildung.

»In der Gegend von Langenthal im Canton Bern, ſchreibt mir der ältere Frizzoni, der bald nach mir die Schweiz durch⸗ reiſte, an der Grenze des Aargau's und lucerniſchen Landes, fand ich ganz die mayländiſche Manier der Bewäſſerung mit dem Maeſtro und ſo fort. Ich erfuhr, daß ſolche von der Ciſtercienſer Abtey S. Urban im lucerniſchen ausgehe. Die Gegend ſey ſchon von der Natur der Bewäſſerungscultur vor⸗ ausbeſtimmt, weil die Bäche dieſer Gegend über Mergel gehen und denſelben in ſich aufnehmen. Der Ueberfluß des Waſſers mache deſſen genauere Abmeſſung und Vertheilung hier un⸗