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Nachtrag zu seiner Schrift: Revision der Ackerbau-Systeme ; veranlaßt durch eine Beurtheilung des ... [Albrecht] Thaer in dem 1. Stück des Bd. 3 der Möglinschen Annalen / von J. G. Koppe
Entstehung
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In hieſiger Wirthſchaft beſtehen uͤberhaupt fuͤnf verſchie⸗ dene Rotationen. Ich finde nicht, daß es großen Schwierigkeiten unterworfen iſt, den Ertrag ſowohl im Gelde, als den Naturalien nach, fuͤr jede beſonders zu berechnen und auszumitteln.

Im Fall Hr. St. Th. meine hieſigen Erfahrungen uͤber den Erfolg der Fruchtwechſelwirthſchaft hinſicht lich der Duͤnger⸗Produktion nicht gelten laſſen wollte, ſo wird er vielleicht geneigter ſeyn, die Reſultate der drei⸗ jaͤhrigen Bewirthſchaftung des unter ſeiner Oberaufficht ſtehenden Stammſchaͤferei⸗Gutes Frankenfelde, als Be⸗ weis fuͤr meine Behauptung anzuſehen. Da dieſes Gut vom Staate neben ſeinem Hauptzwecke auch zur Foͤrde⸗ rung der Landwirthſchaft uͤberhaupt beſtimmt iſt, ſo wird es mir hoffentlich erlaubt ſeyn, die allgemein in düe Au⸗ gen fallenden Wirthſchafts⸗Verhaͤltniſſe deſſelben hier oͤf⸗ fentlich zur Sprache zu bringen. Bei Privatbeſitzungen verbieten in der Regel perſoͤnliche Ruͤckſichten uͤber ihre Bewirthſchaftung in Schriften etwas zu ſagen.

Fuͤr den geehrten Leſer bemerke ich, daß das(Gut Frankenfelde in ſeinen Binnenſchlaͤgen 1310, und in ſei⸗ nen Außenſchlaͤgen 425 Morgen hat. Es gehoͤrt au ßer dem das Bruchvorwerk Cavelswerder dazu mit 371 Morgen. Von der natuͤrlichen Beſchaffenheit des Bodens auf dem Gute Frankenfelde wird man ſich am beſten eiinen richtigen Begriff machen koͤnnen, wenn ich hier die Grundlage einer Taxe dieſes Gutes aus dem Jahre 1771, mithin vor der Verbeſſerung durch Hrn. Geh., R. v. Wolff, angebe. Bei jener Taxe nahm man an

1. im Winterfelde a) 3 Wſp. Weizenausſaat zum 6ten Korn b) 8 Wſp. Roggenausſaat zum 6ten Korn