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Er giebt zwar am zuletzt citirten Orte als Grund dieſer Abaͤnderung an,„er habe ſie blos zum richtigeren Ein⸗ greifen in die andere Rotation und zur zweckmaͤßigeren Organiſation des Ganzen vorgenommen.“
Wie vereint ſich dieſer Grund zu folgenden eigenen Aeußerungen des Hrn. Th.:
„Der Anbau von Maͤhefutter giebt weit mehr thie⸗ riſche Nahrung von gleicher Flaͤche, als wenn ſie zur Weide liegt.“
„Hat eine Fruchtwechſelwirthſchaft erſt eine oder gar zwei Rotationen durchgemacht, ſo hat ſie ihre Grund⸗ ſtuͤcke in ſolche Kraft geſetzt, daß ſie ihre ſaͤmmtlichen Erzeugniſſe nicht ferner bedarf, ſondern einen Theil da— von zur Aufhelfung des geringeren Landes hergeben kann.“
S. 232 der Rezenſion ſagt Hr. St. Th.„ſeine ſie⸗ benſchlaͤgige Fruchtwechſelwirthſchaft habe ein doppelt ſo großes Areal von kraft und duͤngerloſem Außenlande all⸗ maͤhlig in Dungkraft ſetzen muͤſſen, und habe dies jetzt keinahe vollfuͤhrt. Dazu habe ſie freilich 7 bis 800 Ctn. Wieſenheu vom Bruchvorwerke jaͤhrlich in Anſpruch neh⸗ men muͤſſen. Aber mit dieſem Heu und dem wenigen von jenem Außenlande gewonnenen Stroh waͤre es un⸗ moͤglich geweſen, die Duͤngung nur zur Haͤlfte zu be⸗ ſchaffen, die es erhalten hat; mithin mußte ſie wohl von dem genommen werden, was die erſten Schlaͤge produ⸗ zirten.“
Iſt dem alſo, wie will Hr. St. Th. es rechtferti⸗ gen, daß er eine Wirthſchaft zum Theil wieder aufgiebt, die ſolche Reſultate ergeben hat? Warum will er nun, nachdem die ſiebenſchlaͤgige Wirthſchaft zwei Rotatio⸗ nen durchgemacht hat, dieſe Wirthſchaft einſchraͤn⸗ ken und mit einem Theile des ihr gewidmeten Areals in


