— 27— f8 Gutes Heu wird, wie bereits geſagt, in Verbindung unge mit Wurzelgewaͤchſen und Stroh am vortheilhafteſten duxs konſumirt. d bis Die Butter gewinnt dabei an Wohlgeſchmack, die Ge Kilch der Schafe wird nahrhafter und Maſtochſen wer⸗ nnt etwas fruͤher fett. Es giebt aber haͤufig Verhaͤltniſſe, ung wo das Heu doch zu chener iſt, als daß es rathſam ren waͤre, um ſich die Augodehenen Vortheile zu verſchaffen, und es anzukaufen. Fuͤr ſolshe Faͤlle iſt die Erfahrung von den hohem Werthe, daß mit gutem Sommerkornſtrohe als Beifutter, mit Haͤckſel von Winterkornſtroh und mit zat, Wurzelgewaͤchſen ohne alles Heu Rindvieh und Schafe gemaͤſtet und Milchkuͤhe und Zuchtſchafe hoͤchſt nutzbar etten und vortheilhaft erhalten werden koͤnnen. der Ich habe nach den Umſtaͤnden auf dem hieſigen vin Hofe dem Rindviehe neben reichlicher Schlempefutterung bald Heu gegeben, bald nicht. In der Stelle des Heues meß iſt denn allezeit Gerſtenſtroh reichlich gegeben worden. ꝛyne Ich kann verſichern, daß dieſe Verſchiedenheit des Fut⸗ ters auf die Quantitaͤt der Milch keinen Einfluß gezeigt hat. Ich darf indeſſen nicht verſchweigen, daß das hier 5. von dem Rindviehe konſumirte Heu nicht von der beſten ⸗ Qualitaͤt iſt, ob es gleich im Oderbruche gewonnen wird. in Das beſte Heu wird immer fuͤr die anſehnlichen und ck ſehr eintraͤglichen Schaͤfereien genommen. n. 3 Flaͤche beſitzt, maͤſtet darauf zwiſchen 400 bis 300 Och⸗ ſen jaͤhrlich. Man duldet hier nur Wieſen, wo man . der Naͤſſe wegen dazu gezwungen iſt, bricht aber alles 3 um, was ſich irgend dazu eignet, und bauet Kartoſſeln 2 zur Maſtung an. Hafer⸗ und Gerſtenſtroh, ſammt Spreu n ſind faſt ausſchließlich das Beifutter, indem das wenige 3 in den ſogenannten Laken gewonnene Heu kaum fuͤr die n Pferde hinreicht. *———„
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Nachtrag zu seiner Schrift: Revision der Ackerbau-Systeme ; veranlaßt durch eine Beurtheilung des ... [Albrecht] Thaer in dem 1. Stück des Bd. 3 der Möglinschen Annalen / von J. G. Koppe
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