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Heues ſeiner Gegend den Werth von einem Scheffel Roggen.
Da wir, wie billig, angefangen haben, vergleichende landwirthſchaftliche Berechnungen nicht nach dem veraͤn— derlichen Geldwerthe, ſondern nach dem mehr gleichblei⸗ benden Roggenwerthe anzufertigen, ſo ſehe ich nicht ein, warum man ſich nicht bemuͤhet, den Futterwerth der ge—
woͤhnlichſten Futterarten nach dem Maaßſtabe, den der
Roggen in dieſer Hinſicht gewaͤhrt, anzuſetzen.
Ein anderer, von vielen nicht genug erwogener Um⸗ ſtand bei Vergleichung des Viehfutters gegen einander, iſt der, daß man den veraͤnderlichen Werth der einzelnen Futterungsmittel nicht beachtet, der wahrge— nommen wird, wenn ſie in verſchiedenen Verhaͤltniſſen konſumirt werden.
Im Effekt findet nemlich ein großer Unterſchied ſtatt, ob man z. B. eine Kuh mit lauter Wurzeln und Stroh, mit bloßem Heu und Stroh, oder mit Wurzeln, Heu und Stroh fuͤttert, wenn man ſich auch bemuͤht haͤtte, bei jeder dieſer drei Futterungsarten ihr eine glei⸗ che Nahrung zu reichen.
Mir ſcheint es außer Zweifel, daß die hoͤchſte Be⸗ nutzung des Futters nur dann erfolgen koͤnne, wenn man jedem Thiere eine verhaͤltnißmaͤßige Menge ſaftiger und trockener Nahrung zugleich reicht. Wird das Vieh mit „Heu und Stroh allein gefuͤttert, ſo werden nicht alle Nahrungstheile aus dieſem getrockneten Futter ausge— ſchieden. Dagegen ſchwaͤchen wieder, wie es ſcheint, waͤßrige Futterungsmittel, als die Brantweinſchlampe und alle Wurzelgewaͤchſe die Verdauungs⸗Organe, wenn ſie nicht mit genugſamen Heu und Stroh verfuttert werden. Selbſt wenn Rindvieh Gruͤnfutter im Som⸗ mer zur Genuͤge erhaͤlt, frißt es, vorzuͤglich bei naſſer
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