dem Jahre 1771 zu erwahnen. Als dieſe nemlich oft davon ſprechen hoͤrte, daß die Armen kein Brod zu eſſen haͤtten, fragte ſie ſehr naiv: Warum eſſen ſie nicht Semmel, wenn ſie kein Brod haben?
Findet ſich Jemand, der Luſt hat, mir fuͤr mein gutes Stroh gutes Heu zu geben, ſo ſteht es ſaͤmmtlich zu Dienſten. Bis zu dieſem Grade halte ich das Stroh nicht fuͤr unerſetzlich, daß ich der Meinung waͤre, es koͤnne bei der Miſterzeugung auch nicht durch Heu erſetzt werden. Aber ich halte es fuͤr unerſetzlich bei den beſtehenden Wirthſchaftsverhaͤltniſſen, wo in den meiſten Faͤllen die Erzeugung des Strohes leicht, dagegen die Erzeugung des Heues auf Ackerlaͤndereien ſehr er— ſchwert iſt.
Daß Klee und Erbſen auf magern Feldern unſicher
ſind und wenig vor die Senſe geben, giebt Hr. St. Th. S. 205 und 207 ſeiner Rezenſion zu.
Was giebt es aber außer dieſen fuͤr Gewaͤchſe, die man auf dem Ackerboden zum Heuerſatz anbauen kann?
„Buchweizen und Spoͤrgel.“— Ja, beide koͤnnen ſelbſt auf Sandboden, wenn er gut geduͤngt iſt und man bei der Ausſaat guͤnſtige Witterung trifft, einen guten Schnitt geben. Aber durch beide wird in einer großen Wirthſchaft auf ſchlechtem Boden der Heubedarf niemals herbei geſchafft werden. Daruͤber ſcheinen mir alle, die den Bau dieſer Gewaͤchſe mehrere Jahre fortgeſetzt ha⸗ ben, einverſtanden zu ſeyn.
Was bleibt uns alſo auf Bodenarten, die nicht kleefaͤhig*) ſind, fuͤr ein Gewaͤchs uͤbrig, welches abzu⸗
*) Ich brauche dieſen Ausdruck nach dem Beiſpiel eines hohen preuß. Staatsbeamten, der in dem Entwurf zur Gemeinheitstheilungs⸗Ordnung den Boden, auf welchem der Klee mit Sicherheit geraͤth, kleefaͤhig nennt.
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