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Nachtrag zu seiner Schrift: Revision der Ackerbau-Systeme ; veranlaßt durch eine Beurtheilung des ... [Albrecht] Thaer in dem 1. Stück des Bd. 3 der Möglinschen Annalen / von J. G. Koppe
Entstehung
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Vegetation, als dort, wo die Kartoffeln ausgenommen waren. Folgt aber daraus, daß Heu und Kartoffeln keinen guten Miſt geben?

Bei den haͤufigen Abweichungen in den Anſichten

uͤber landwirthſchaftliche Gegenſtaͤnde, ſchienen mir bis daher alle Landwirthe doch darin uͤberein zu kommen, daß zum allgemeinſten Gebrauch diejenige Miſchung von Stroh und thieriſchen Exkrementen, die wir ausſchließ⸗ lich Miſt nennen, allen andern Duͤngungsmitteln vor⸗ gehe, ſie moͤgen Jauche, Compoſt oder anders heißen. Ich ſage zum allgemeinen Gebrauch bei dem Ackerbau und gebe dadurch ſchon zu, daß in beſondern Faͤllen Jauche und Compoſt dem eigentlichen Miſt vor⸗ zuziehen ſeyn koͤnnen. Nun bitte ich aber einen Blick auf die meiſten Wirthſchaften und deren Miſterzeugung zu werfen.

Man ſehe die großen Scheunen⸗Raͤume, die mit Stroh angefuͤllt werden. Man ſehe den Miſt auch in ſolchen Wirthſchaften, die ihr Vieh reichlich naͤhren. Was enthalten jene großen Gebaͤude? und was bemer⸗ ken wir im guten Wirthſchaftsmiſt? Iſt es nicht das Stroh, welches jene Raͤume anfuͤllt, und iſt es nicht ebenfalls das Stroh, welches wir als den Hauptbeſtand⸗ theil des Miſtes wahrnehmen?

Ich nehme mein naͤchſtes Beiſpiel, die hieſige Wirth⸗ ſchaft. Es wird hier durch eine bedeutende Kornbrenne⸗ rei und durch ausgedehnten Wurzel⸗ und Futterbau eine große Maſſe kraͤftiger Viehnahrung gewonnen. Von ziemlich anſehnlichen Bruchgrundſtuͤcken, wird nach den Umſtaͤnden noch eine bedeutende Menge Heu herbeige ſchafft. Durch alles zuſammen genommen. wird hier ſaͤmmtliches Vieh ſo gut gehalten, wie es in ſehr vielen, ſonſt guten Wirthſchaften nicht moͤglich iſt. Deſſen un⸗

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