33 durch Vervielfaͤltigung der Verſuche berichtiget werden F moͤchten. In Shnlicher Art zeige ich, daß 5 noch nicht de, Zeit ſey, die Theorie uͤber Erſchüpfung des Ackerbodens ſn und uͤber ſeine Neſtauratlon als berichtiget anzunehmen 5— was Hr. St. Th. eingeſtehet.— Kann ſo etwas die 4 Anſichten verwirren? 1 d5 3 Mich duͤnkt dies ließe ſich eher von demjenigen ſa⸗ 6 ii gen, was Hr. St. Th. verſchiedentlich in dieſer Rezen⸗ 5u ſion behauptet, z. B. von den aufgeſtellten Anſichten 4 uͤber den Werth des Strohes. 4 Er hat in mehreren ſeiner Schriften vielfaͤltig ge— 5 4 lehrt, daß er von der Wichtigkeit des Strohes fuͤr die 1 are Miſterzeugung uͤberzeugt ſey. Er raͤth z. B. bei dem Uebergange aus einer Dreifelderwirthſchaft in eine Frucht⸗ der wechſelwirthſchaft ſtets an, Stoppelroggen zu bauen und 3 De⸗ uͤberhaupt den Bau des Winterkorns nicht zuvernachlaͤſ nicht ſigen, um dem Strohmangel vorzubeugen. Nach ſeiner düe⸗ Meinung habe man nachmals, wenn die futterbauende S. 5 Wirthſchaft bereits mehrere Jahre beſtanden hat, den nicht Mangel an Stroh nicht mehr zu beſorgen; aber daß s der Hr. St. Th. die Wichtigkeit des Strohes anerkenne, ſchien mir aus vorſtehenden Aeußerungen deutlich her⸗ Saal vor zu gehen. doch S. 187. ſeiner Rezenſion leſe ich nun zu meinem den Erſtaunen, daß er das Stroh fuͤr ſo ſehr unwichtig nden
bei der Miſterzeugung erklaͤrt. Er beruft ſich hierbei aduf auf des ſeel. Einhofs Verſuchen und auf den Umſtand, J daß er auf Plaͤtzen, wo Stroh verfault war, keine aus— iſtalt gezeichnete Vegetation bemerkt habe. aͤu⸗ Mir iſt es eben ſo ergangen bei den Haufſtellen
„No. von Heufiemen. Ja ſelbſt als mir im Jahre 1805 ei— uͤber nige Kartoffeln in der Erde erfroren, bemerkte ich in „ſ. w. den folgenden Jahren auf ſolchen Stellen keine ſtaͤrkere durch
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