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chun⸗ Durch dieſe Vorbereitungen glaubte ich den Leſer auf auf den Standpunkt zu fuͤhren, von welchem die ver⸗ rien ſchiedenen Wirthſchafts⸗Syſteme in ihrer Zuſammen— n eis ſetzung beurtheilt werden muͤſſen. Ich wollte kein Wirth⸗ ſchafts⸗Syſtem in Schatten ſtellen, ich wollte aber auch beſſe⸗ fuͤr keines meine Leſer beſonders und ohne Beruͤckſichtis und gung eines gegebenen Lokal's gewinnen. Wenn ich bei nicht zwei Wirthſchaftsarten mich laͤnger aufhielt, als bei den daß andern, ſo geſchahe es nur, weil ich weiß, daß es dieje⸗ von nigen ſind, fuͤr welche die Mehrzahl der jetzt lebenden Landwirthe Parthey nimmt. ebatte Den vielen wiſſenſchaftlich gebildeten Landwirthen, ei⸗ die unſer Gewerbe aus Neigung, aber als Nebenſache, digte betreiben, oder vielmehr betreiben laſſen, weil ihre uͤbri⸗ mich gen Verhaͤltniſſe ſie abhalten, ſich ganz dem praktiſchen auen Landleben zu widmen, hoffte ich durch meine Schrift 5 nuͤtzliche Winke zu geben, wie ſie die mehr idealiſchen dwir⸗ als praktiſchen Schriften unſeres Faches zu deuten ha⸗ kehen⸗ ben. Ich habe vielfaͤltig erfahren, daß ſie ſich mit ih⸗ neine ren empiriſchen Wirthſchafts⸗Offizianten nicht verſtaͤndi⸗ es iſt gen konnten und daß ſie dieſerhalb rechtliche und brauch⸗ bau⸗ bare Maͤnner von ſich entfernten und dafuͤr andere beka⸗ 18. men, die zwar Sinn genug fuͤr alles Neue, aber deſto we⸗ weniger fuͤr Ordnung und konſequente Ausfuͤhrung eines nde einmal angenommenen Wirthſchafts⸗Planes hatten. Aus anen dieſem einſeitigen Streben des Gutseigenthuͤmers nach ſird. einer verbeſſerten Wirthſchaft ohne eingreifende Huͤlfe h in des Wirthſchaftsfuͤhrers geht immerdar das Reſultat her— durch vor, daß der erſtere an Revenuen verliert und daß er an, des Verluſtes uͤberdruͤßig, das Grundſtuͤck endlich einem „in Pachter uͤbergiebt, weil ihm der Wirthſchaftsbetrieb ver⸗ rucht leidet worden iſt..
Aufmerkſam machen wollte ich auf den mangelhaf⸗


