Teil eines Werkes 
2 (1813) Unterricht im Ackerbau und in der Viehzucht. 2
Entstehung
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Klee, erwachſen, und eine ſolche Sau wirft dann gewoͤhnlich 93 gleich zum erſten Male zehn Ferkel oder ſo viel als ſie e, Zitzen hat zuweilen wohl eins mehr oder weniger. ahe Bei dem erſten Zulaſſen einer Sau zum Beier, t zu richte man es gleich ſo ein, daß die Ferkel zu einer guͤn⸗

ſtigen Zeit kommen. Dieſe iſt entweder der Ausgang olc, des Winters(Lichtmeß), oder die Zeit vor der Roggen⸗ diſe ernte, wenn man jaͤhrlich zweimal Ferkel ziehen will. eric⸗ Denn das iſt Hauptſache, daß eine Sau nicht zur de ſe Unzeit wirft. Ferkel, die nach Michaelis bis Weihnach⸗ ſcen ten kommen, koſten erſtaunlich viel, und werden doch ſetts ſelten durch den Winter gebracht. Da eine Sau vier dwas Monat traͤchtig geht, ſo muß man ſie zu Michaelis und auch zu Marien zum Beier laſſen, wenn die Ferkel zu jenen ſdondte Zeiten kommen ſollen. Sie haben dieſes fuͤr ſich:

Zu Lichtmeß nahet der Winter ſich ſeinem Ende. hweine Werden die Ferkel bei der Sau nur in gutem Neſt ortheil erhalten, ſo ſchadet ihnen einige Kaͤlte nicht. Fangen ver⸗ ſie erſt an zu freſſen, ſo iſt die Witterung noch milder einer geworden. Auch koͤnnen die um dieſe Zeit geborenen ten ſt. Ferkel eher etwas unfreundliche Witterung ertragen, beſten weil ſie gleich daran gewoͤhnt ſind. an⸗ Noch leichter und wohlfeiler iſt die Aufzucht des

zweiten Wurfs um Jakobi. Wenn ſie einige Wochen gut, alt ſind, koͤnnen ſie mit der Sau auf die Stoppeln ge an⸗ trieben werden. Da finden ſie gleich volle Nahrung, ſt ein und werden vor Eintritt des Winters ſtark genug, um emlich