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und Kuͤchentrank zu ſaufen, nebenbei aber gruͤnen Klee,
Salat, der alt und hart geworden iſt, Mohn, der aus⸗
gezogen wird; auch verſchiedene Unkraͤuter als Molde, Saudiſtel, Hederich ꝛc. Man thut wohl, dergleichen gruͤne Sachen zu ſtampfen, und mit dem Trank zu vermengen.
Halbjaͤhrige Schweine, und noch aͤltere vorzuͤglich, halten ſich bei einem ſolchen Futter herrlich. Dieſe Thiere ſind ſo gefraͤßig, daß ſie deswegen zum Sprich— wort geworden ſind. Die jungen Ferkel, ſo lange ſie noch kein Vierteljahr alt ſind, muß man aber doch ſchon mit mehrerer Sorgfalt behandeln, und ihnen beſſeres Futter geben. Giebt man ihnen in der erſten Zeit etwas Getreide, ſo wachſen ſie ſchnell auf; ſind ſie aber auch einmal verbuttet, ſo bleiben ſie oft mehrere. Monate lang ſo, daß man gar keine Zunahme ſpuͤrt.
Hat man Gelegenheit Ferkel oder junge Schweine
gut abzuſetzen, ſo kann eine Zuchtſau vielen Vortheil bringen, wenn ſie gut iſt. Um ſich eine ſolche zu ver⸗ ſchaffen, kauft oder zieht man ſich ein Ferkel von einer ſolchen Art zu, welche in der Gegend am beliebteſten iſt. Gewoͤhnlich fallen die langgeſtreckten Schweine am beſten in die Augen, ob ſie gleich nicht ſo dicken Speck, an⸗ ſetzen, als die kurzen Schweine.
Ein ſolches Sauferkel fuͤttert man vorzuͤglich gut, damit es recht groß wachſe, laſſe es aber nicht vor an— derthalb Jahren zum Beier. In dieſer Zeit iſt ein
Schwein, bei guter Haltung von Jugend auf, ziemlich


