Teil eines Werkes 
2 (1813) Unterricht im Ackerbau und in der Viehzucht. 2
Entstehung
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nur ſt In einer Haushaltung, die aus ſechs bis acht Men Henug ſchen beſteht, und wo vier bis fuͤnf Kuͤhe gehalten wer ſe dee den, fuͤttert man einige Schweine mit Kuͤhentrank und durch Molken auf, ſo daß man ihre Unterhaltung kaum gewahr oder wird. Außerdem ſuchen die Schweine nebſt den Huͤh fe von nern manches verzettelte Koͤrnchen auf dem Hofe auf, Herzen was ſonſt umkommen wuͤrde; die Koͤrner, welche in den reten. Stoppeln liegen bleiben, und die Kartoffeln, welche beim athüten Ausgraben verwuͤhlt worden ſind, wuͤrde man ohne nan als Schweine gar nicht zu Nutze bringen. kargen Ein Landmann, dem nichts klein und unbedeutend ſt, zu ſeyn muß, was ihm Vortheil bringt, wird daher auch on ſeis auf die Schweinezucht ſeine Aufmerkſamkeit richten, und h etwas ſo viel von dieſen Thieren halten, als er mit den Ab⸗ zu über⸗ gaͤngen der Haushaltung, mit einigen Kartoffeln und etwas Spreu ernaͤhren kann. Getreide fuͤttert man ungern in Schweine, es muͤßte denn gar wenig gelten, oder die Schweine muͤßten ſehr theuer ſeyn. In beiden Faͤllen kann man auch reines Getreide auf die Schweine 3 wenden, wobei ſie, vorzuͤglich in der Jugend, ſehr gut hr uüt⸗ empor wachſen. zehen Fuͤr gewoͤhnlich ſind aber die Kartoffeln, die Ruͤben h ſeine arten, vorzuͤglich Runkelruͤben und Moͤhren, das eigent ohne liche Schweinefutter. Am beſten iſt es, man kocht dieſe Ge hſchft waͤchſe, und ſtampft ſie zu einem Brei, in welchen man er Gebd V Spreu von Leinknoten, von Klee, von Buchweitzen ꝛc. verden, dann einruͤhrt, wenn derſelbe noch bruͤhend heiß iſt.

Im Sommer giebt man dieſen Thieren Molken