Teil eines Werkes 
2 (1813) Unterricht im Ackerbau und in der Viehzucht. 2
Entstehung
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te An Ueberſetze dieſe nicht mit Schaafen, damit ſie nie einge Noth leiden. man Bei ganz ſchlechter und naſſer Witterung im Som⸗ hier mer, vorzuͤglich nach der Schur, gieb ihnen noch etwas diele trockenes Futter. hie. Fange die Winterfutterung allmaͤhlig an, ſo wie das wena Gras anf den Weiden abnimmt, und warte damit nicht, andern bis ſie ſchon wirklich Noth leiden. hr nur V CTheile das Winterfutter ſo ein, daß du auch auf ein deka) ſpaͤtes Fruͤhjahr gefaßt biſt, und gieb ihnen einen Tag unt, wie den andern Futter bis zur Saͤttigung. richt Laß dieſe von der Natur mit einem ſo dichten Pelze 6 e verſehene Thiere nicht in warmen dunſtigen Staͤllen ſchwi⸗ t wv tzen, ſondern raͤume ihnen einen kuͤhlen luftigen Stall ein. ſt dg Wer dieſe Regeln befolgt, wird finden, daß die Schaafe halten mit derſelben Sicherheit wie Rindvieh gehalten werden koͤnnen. Jetzt moͤgen noch einige beſondere Regeln zur , e Aufzucht, Wartung und Fuͤtterung der Schaafe folgen. t itre V , wie Auch bei den Schaafen findet derſelbe Unterſchied nd n ſtatt, den ich beim Rindvieh ſchon erwaͤhnt habe. Es ehen iſt nicht etnerlei, ich habe dieſe oder jene Schaafart. Eine Art trägt entweder beſſere oder mehrere Wolle, oder ſie elbſt wird vielleicht groͤßer und ſtaͤrker und leichter fett. Man

muß alſo danach trachten, ſich eine Art Schaafe anzu⸗

ſchaffen, von der man recht viel Vortheil ziehen kann. Es kommt hier wieder vorzuͤglich auf die Boͤcke oder

Stoͤre an, weil durch einen einzigen Bock fuͤnf und zwan⸗

wer⸗

dde.