Teil eines Werkes 
2 (1813) Unterricht im Ackerbau und in der Viehzucht. 2
Entstehung
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1du terung ſchlecht und die Weide taͤglich knapper wird, muß thellt V die Winterfutterung angehen, ſo daß die Schaafe niemals Thel herunter kommen. und Eine aͤhnliche Futtereintheilung auf die ganze Winter⸗ itter zeit und auf den elnzelnen Tag; ein regelmaͤßiges Einfut⸗ lan; tern derſelben nach Zeit und Stunde muß man bei der aſtrs, Schaaffuͤtterung ebenfalls beobachten. Obgleich die Win⸗ de i terfutterung der Schaafe nie ſo lange dauert, als die des beräo) Rindviehes, ſo nehme man ſich doch in Acht, ſie zu kurz zu berechnen. Gerade im April kann oft das ſchlechteſte JIhr V Wetter einfallen, wo die Schaafe ihr Futter wie um mmen. Weihnachten haben muͤſſen. Hat man nun darauf gerech⸗ nie V net, daß ſie um dieſe Zeit ſich ſchon voͤllig auf der Weide r d erhalten ſollen, ſo laͤßt man ſie vielleicht in zehn Tagen r ͤnet ſo herunter kommen, daß ſie ſich den ganzen Sommer V durch kaum wieder erholen. eh) Die Weiden ſind im Herbſt, oft bis ſpat um Weih⸗ d9 ſt nachten, wenn nur die Felder nicht mit Schnee bedeckt ſolln, ſind, immer beſſer als im Fruͤhjahr. Denn noch hat der nißg Froſt um dieſe Zeit ſelten alle Graͤſer zerſtoͤrt. Haben czuinn aber die Blachfroͤſte im Winter alles weiß und kahl ge⸗ ztuuft macht, ſo erholen ſich die Weidegraͤſer erſt bei recht war⸗ Hrte mer, fruchtbarer Witterung voͤllig. Daher iſt es unver, f die ſtäͤndig, im zeitigen Fruͤhjahre, ſobald nur der Schnee ſene weggeſchmolzen iſt, zu verlangen, daß die Schaafe ſich

uten auf der Weide erhalten ſollen. Bevor nicht junges Gras rigit gewachſen iſt, koͤnnen ſie nach einem ſtrengen Winter we⸗ 1B nig oder nichts von den Weiden erhalten.