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Bei der Futterung in der angegebenen Art achte man darauf, ob die Maſtrinder das Futter mit recht vollem Appetit verzehren, oder ob ſie anfangen, etwas uͤbrig zu laſſen.
Laſſen ſie etwas uͤbrig, ſo mache man die Portio⸗ nen ſo lange kleiner, bis ſie rein ausfreſſen. Spuͤrt man aber, daß ſie noch nicht voͤllig genug haben, ſo mache man die Portionen etwas ſtaͤrker, jedoch nur um ein weniges, und halte ſie immer ſo, daß rein ausge— freſſen werde. So wie es nicht mehr geſchieht, muß man etwas abbrechen.
Wer dies alles befolgt und nur geſundes Vieh zur Maſt aufgeſtellt hat, wird die Maſtung in drei bis vier
Konaten zu einer bedeutenden Hoͤhe treiben. Sein Vieh wird zuſehends beſſer werden, und er wird gewiß ſehr vortheilhaft verkaufen.
Wir wollen annehmen, ein Ochſe werde ſechszehn Wochen gemaͤſtet, und erhielte, einen Tag in den an⸗ dern gerechnet, taͤglich acht Metzen Kartoffeln und zehn Pfund Heu, ſo betraͤgt dies ſechs und funfzig Scheffel Kartoffeln und zehn Centner Heu. Wird ein ſolcher Ochſe nach der Maſtung zwanzig Thaler theurer bezahlt als beim Ankauf, ſo benutzt man den Centner Heu zu zwoͤlf Groſchen, und den Scheffel Kartoffeln zu ſechs Groſchen Courant.
Es giebt keine Art, wo mit demſelben Gewinn das
Futter an Vieh gewendet werden kann, als dieſe. Er⸗
haͤlt man ſein Futter ſo bezahlt, als hter berechnet, und


