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Ruhe bis gegen zehn Uhr, wo man ihnen eine Portion Heu vorlegt. Nachdem ſie dieſe verzehrt haben, werden ſie getraͤnkt, und erhalten nun um eilf Uhr die erſte Portion Wurzelgewaͤchſe; von einer halben Stunde zur andern die beiden uͤbrigen. Danach bleiben ſie wieder in Ruhe bis Abends fuͤnf oder ſechs Uhr, wo man ih⸗ nen Waſſer vorhaͤlt und die letzten Futterportionen in der nemlichen Ordnung verfuͤttert. Abends um neun Uhr legt man ihnen die zweite Portion Heu vor.
Hat man eine ſolche Ordnung einmal angefangen, ſo muß man ſie regelmaͤßig halten. Haͤtte man alſo die Abſicht, einem Rinde taͤglich einen halben Scheffel Kar— toffeln, und zehn Pfund Heu zu geben, ſo wuͤrde man mit einem Male immer gegen eine Metze Kartoffeln, und in jeder Portion fuͤnf Pfund Heu zu geben haben. Dies iſt eine Futterung, bei der ſchon ein ziemlich ſtar⸗ ker Ochſe ſehr zunehmen wuͤrde.
Haͤtte man nicht Heu genug um taͤglich zehn Pfund zu geben, koͤnnte vielleicht nur fuͤnf Pfund geben, ſo muß man in der Stelle mehr Kartoffeln, vielleicht zehn Metzen taͤglich auf ein Stuͤck rechnen, und dann ſo viel Sommerungsſtroh vorlegen, als die Thiere zur Luſt freſ— ſen moͤgen.
Sehr nuͤtzlich fuͤr die Zunahme der Thiere iſt das Reinigen der Haut. Man ſtriegelt ſie mit einer abge⸗ legten Pferdeſtriegel und laͤßt ſie außerdem recht oft mit Strohwiſchen abreiben, ſo daß ſich nirgendo Schmutz anhaͤuft.


