man alſo eine Gelegenheit ergreifen, dieſer Arbeit ſich zu uͤberheben, oder ſie doch mit weit weniger Menſchen⸗ haͤnden ausrichten zu koͤnnen.
Wer dies Behacken mit dem Pferde noch nicht geſehen hat und es anfangen will, der ſey nur nicht aͤngſtlich, ſondern beginne die Arbeit in der feſten Ueber⸗ zeugung, daß er eben ſo gute Kartoffeln danach ernten werde, als wenn er es mit der Hand verrichtete. Man denke aber ſchon bei der erſten Bearbeitung des Landes zu Kartoffeln darauf, und bereite das Land ſehr gut dazu vor. Denn ehe man ſich die noͤthige Fertigkeit zum Ge⸗ brauch dieſer Inſtrumente erworben hat, iſt es doch gut,
Lwenn man ſie zuerſt nur in klarem Lande braucht. Hat man ſich erſt einige Uebung verſchaft, ſo wird man auch mit unreinem und kloͤßigen, ſcholligen Lande fertig werden.
Sind die Kartoffeln behäufelt, ſo beduͤrfen ſie keiner weiteren Pflege. Man huͤte ſich nur, ihnen das Kraut zu fruͤh abzuſchneiden. Ein Gebrauch, der leider ſehr haͤufig angetroffen wird.
Die Kartoffeln muͤſſen ihr Kraut ſo lange behal⸗ ten, bis ſie reif ſind. Dies iſt dann der Fall, wenn das Kraut eine gelbe Farbe annimmt. Da nun eine Kartoffelart immer fruͤher reif wird, wie die andere, ſo muß man fruͤhe und ſpaͤte Sorten zugleich anbauen;
dann kann man das Kraut von allen nuͤtzen und kann es abſchneiden, ehe es ganz trocken wird. Haͤtte man
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