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aber nur eine Kartoffelſorte, ſo wuͤrde das letzte Kraut voͤllig trocken ſeyn, ehe man es verfuͤttert haͤtte.
Man wird dann aber auch nicht leicht eine Miß— ernte an den Kartoffeln erleben, wenn man fruͤhe und ſpaͤte Sorten hat. In dieſem Falle trift vielleicht der fruͤhen Art bei dem Anſetzen der jungen Kartoffeln ſehr trockene Witterung, und ſie geben nicht viel heraus. Um ſo beſſer lohnen dann aber die ſpaͤten, welche zu einer andern Zeit anſetzen und wachſen, und viel guͤnſtigeres Wetter treffen koͤnnen.
Selbſt fuͤr das Ausgraben der Kartoffeln ſind fruͤhe und ſpaͤte Sorten gut. Wenn die ſpaͤten vielleicht noch ganz gruͤn ſind und am beſten wachſen, ſind die fruͤhen vielleicht ganz reif, und man kann ſie ſchon einernten. Denn ſollen ſich die Kartoffeln recht gut aufheben laſ⸗ ſen, ſo muß man ſie nicht eher ausnehmen, als bis ſie reif ſind. In naſſen Sommern gruͤnen die ſpaͤten Kar⸗ toffeln bis in den November hinein. Darum muß man halb fruͤhe, halb ſpaͤte auspflanzen.
Man waͤhlt zum Aufnehmen der Kartoffeln, wenn es irgend angeht, trockenes Wetter. Nicht nur deswe⸗ gen, weil die Arbeit dann weit beſſer von ſtatten geht, ſondern weil die aus feuchter Erde genommenen Kar⸗ toffeln ſehr unrein ſind und leicht faulen, wenn ſie hoch aufgeſchuͤttet liegen.
Man kann ſich zum ſchnellern Aufnehmen ebenfalls der Huͤlfe des Pfluges bedienen. Man faͤhrt das erſte Mal mit dem Pfluge hart an der Reihe hin, doch ſo,


