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Nur muß das Land zu einer ſolchen Pflanzung um ſo ſorgfaͤltiger bereitet werden, damit dieſe kleinen Keim⸗ ſtuͤckchen in recht klares Erdreich kommen, wo ſie ihre Wurzeln mit Leichtigkeit treiben koͤnnen. Auch muß das Ausſtechen einige Zeit vor dem Legen geſchehen, damit ſie in einer trockenen, luftigen Kammer, duͤnn ausgebrei⸗ tet, etwas abwelken und in der Erde nicht faulen. Man kann ſie gegen das Fruͤhjahr von den Kartoffeln nehmen, die man taͤglich kocht.
Dieſe Kartoffelaugen muß man jedoch dichter legen. Alle fuͤnf oder ſechs Zoll muß eins zu liegen kommen. Legt man ganze, unzerſchnittene Mittelkartoffeln, ſo iſt die beſte Entfernung einer Pflanze von der andern ein Fuß.
Nach dem Pflanzen der Kartoſſeln laͤßt man das Land ſo lange ungeeggt liegen, bis der Hederich und an— deres Unkraut hervor gruͤnen, auch einzelne Kartoffel— pflanzen ſich zu zeigen anfangen. Dann eggt man das Land tuͤchtig. Das iſt die erſte Zerſtoͤrung des Un— krauts, wonach die Kartoffeln ſich ſehr bald voͤllig zei— gen werden.
Bald iſt nun auch das Behacken nothwendig. Dies erſte Behacken iſt von erſtaunlicher Wichtigkeit. Je fruͤ⸗ her es geſchieht, deſſo beſſer iſt es fuͤr die Kartoffeln. Je weniger ſie uͤberhaupt jemals vom Unkraute leiden, um ſo beſſer wachſen ſie empor. Sie uͤberwinden es aber nie ganz, wenn ſie zu einer Zeit vom Unkraute
unterdruͤckt wurden. Sie werden dann ſchwachhalmig,


