Teil eines Werkes 
2 (1813) Unterricht im Ackerbau und in der Viehzucht. 2
Entstehung
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diejenigen aber, welche Geſpann haben, thun beſſer, das Land vorher zu bearbeiten, damit dies Unterpfluͤgen angeht.

Das Einlegen in die Pflugfurche ſelbſt muß mit einiger Sorgfalt geſchehen. Die Kartoffeln muͤſſen nicht ſo nach Gutduͤnken hingeworfen werden, ſondern man muß jede einzelne in den Rand der lockern Furche zur rechten Hand in der Entfernung eindruͤcken, als ſie liegen ſoll. Dies macht weniger Schwierigkeiten, als man glaubt, und geht erſtaunlich ſchnell. Es hat aber den Vortheil erſtlich, daß die Kartoffeln gleich weit von einander zu ſtehen kommen, weil ſie da liegen bleiben, und nicht von den Ochſen oder Pferden ſo leicht wegge⸗ riſſen werden koͤnnen. Dann kommen die Kartoffeln auch nicht auf den harten, feſten Untergrund, ſondern koͤnnen ihre erſten Wurzeln in lockrer Erde treiben.

Nachlaͤßig in die Pflugfurche hingeſtreuet wird auch manche Kartoffel vom Pflugrade zerquetſcht.

Ein wenig Schwierigkeit macht es, die an den Rand der Furche eingedruͤckten Saatkartoffeln mit Erde zu be decken. Man muß den Pflug ſo einrichten, daß er ſtark ſtreicht. Man muß alſo das Streichbrett recht breit ſtel len, oder ein kleines Brettchen ſo lange an das Streich⸗ brett befeſtigen, als man Kartoffeln unterpfluͤgt. Uebri⸗ gens kann der Pfluͤger viel zur ordentlichen Bedeckung der ausgelegten Kartoffeln thun, wenn er immer darauf achtet und den Pflug danach fuͤhrt.

Gewoͤhnlich legt man die Kartoffeln in die zweite