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hes, rauhes Land legten, bloß weil ſie eine fruͤhe Aus⸗ ſaat fuͤr zutraͤglich hielten, und daß die Kartoffeln der— jenigen, welche ſich daran nicht gekehrt, ſondern ihr Land tuͤchtig bearbeitet hatten, eben ſo fruͤh aufliefen, ob ſie gleich zehn bis zwoͤlf Tage ſpaͤter in die Erde gekommen waren. Je reiner, muͤrber das Land iſt, in welches man die Kartoffeln legt, deſto eher kommen ihre Blaͤtter zum Vorſchein, und um ſo ſchneller wachſen ſie empor.
Bloß ſandiges Land macht von dieſer Regel eine Ausnahme. Hier iſt eine fruͤhe Beſtellung, ehe das Land von der Sonnenhitze ausgetrocknet iſt, doch vortheilhaft. Dieſes Land braucht aber auch zu Kartoffeln bei weitem nicht ſo oft gepfluͤgt zu werden. Oft iſt ſchon ein einma⸗ liges Pfluͤgen hinreichend.
Man bringt die Kartoffeln auf die verſchiedenſte Weiſe in die Erde.
Kanche bereiten das Land dazu wie zu jeder andern Saat, und hacken ſie dann mit der Hacke ein.
Andere nehmen den Spaten. Einer hebt damit die Erde auf, und der Andere wirft in dies Loch die Saat— kartoffeln hinein, die der Erſte mit der ausgehobenen Erde bedeckt.
Die leichteſte und beſte Art iſt wohl die, die Saat⸗ kartoffeln in die Pflugfurche zu legen, und ſie durch den Pflug mit Erde zu bedecken. Jene Art der Ausſaat mit Hacke und Spaten ſchickt ſich mehr fuͤr kleine Leute, die kein Geſpann halten koͤnnen und ihr Land graben. Alle


