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faulter Miſt iſt zu ihrem guten Gedeihen noͤthig; in ausgewaſchenem, rohen, ſtrohigen Miſt wuͤrden ſie nur ſchlecht wachſen.
Kartoffeln erfordern Miſt, aber ſie geben ihn mit reichen Zinſen zuruͤck, d. h. wenn ſie verfuͤttert werden, ſo erlangt man mehr Miſt von ihnen, als ſie zu ihrem Wachsthum gebraucht haben. Ich will hier nicht eine beſtimmte Fuderzahl fuͤr den Morgen anſetzen, weil erſt⸗ lich die Fuder ſelbſt in jeder Gegend anders ſind, und weil es bei der Duͤngung zu Kartoffeln auf den Boden ſelbſt und auf die Fruͤchte ankommt, die man noch nach— her von dieſer Duͤngung ernten will.
Iſt der Boden z. B. feſt und thonig, ſo wird man ihn durch eine ſehr ſtarke Duͤngung locker machen muͤſ⸗ ſen. Will man im zweiten Jahre nach den Kartoffeln eine gute Kleeernte, und danach vielleicht noch eine gute Weitzenernte halten, ſo muß man gleich bei der Duͤngung darauf Ruͤckſicht nehmen. Ein Drittheil Miſt mehr, wie zu Getreide, muß man in der Regel wohl immer zu Kartoffeln geben.
Das Kartoffelland muß einmal ganz vorzuͤglich bearbeitet werden. Damit ſich nun aber auch die Arbeit reichlich bezahle, ſo iſt eine ſtarke Duͤngung noth⸗ wendig. Nach einer ſolchen keimen alle Unkraͤuter beſſer und leichter; die Kartoffeln geben in gut geduͤngtem Lande beinahe das Doppelte gegen mager geduͤngtes Land; alle folgende Fruͤchte gerathen um ſo beſſer, und man kann danach noch drei, vier bis fuͤnf gute Getreide⸗ und
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