Teil eines Werkes 
2 (1813) Unterricht im Ackerbau und in der Viehzucht. 2
Entstehung
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17 Zeit zum Miſtfahren; die beſten Wege und denjenigen Zuſtand des Miſtes, wenn er gehoͤrig gefault iſt. Denn nach meinen Erfahrungen macht es wenig Unterſchied, man pfluͤgt den Miſt mit dem Lande, oder man bringt ihn erſt beit der Ausſaat der Kartoffeln auf. War der Miſt nur gut, ſo wird er in beiden Faͤllen ſeine Wir⸗ kung aͤußern. Bei ſehr durch Quecken und andern Gras⸗ wurzeln verunreinigtem Lande wird die erſte Bearbeitung des Landes durch langen Miſt erſchwert, weil die Eggen ſich vollſchleppen und nicht eindringen; hingegen bei Land, welches voller Hederichsſaamen iſt, wird eine fruͤhe Duͤn⸗ gung gleich mit der erſten Pflugfurche das Keimen des Saamens ſehr befoͤrdern, welches man immer zu befoͤr⸗

dern ſuchen muß, wenn man das Land bearbeitet. Genug, einen ganz beſtimmten Rath uͤber die beſte Zeit der Miſtausfuhre zu Kartoffeln kann ich nicht geben,

ſondern mache einen jeden aufmerkſam, die erwaͤhnten Umſtaͤnde und ſein Land zu betrachten, und ſich danach, ſo wie nach ſeiner Zeit, zu richten. Denn da zu Kar⸗ toffeln der Wintermiſt genommen wird, ſo iſt es wohl ſehr gut, wenn man ihn auch zum Theil im Winter ausfaͤhrt, um hernach deſto mehr Zeit zu andern Arbei⸗ ten zu haben, wenn die Witterung beſſer wird.

Die Kartoffeln und alle Wurzelgewaͤchſe erfordern eine ſtaͤrkere und beſſere Duͤngung, als Getreide. Ich ſetze voraus, daß jeder gute Wirth ſeinen Miſt ſo ver⸗ packen und zurichten wird, als ich im vierten Kapitel von der Duͤngung gelehrt habe. Denn ein ſolcher ge⸗

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