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Waͤre es ganz mit Wuͤrzelunkraut uͤberzogen, ſo wuͤrde das erſte Pfluͤgen nur flach geſchehen muͤſſen. Waͤre es aber vorzuͤglich voller Saamenunkraut, wie Hederich ꝛc. ſo muͤßte man gleich im Herbſte recht tief pfluͤgen. Bei Wurzelunkraut wuͤrde aber die zweite oder die Fruͤhjahrs— furche am tiefſten gegeben werden muͤſſen. Auch wuͤrde wohl in dieſem Falle ein drittes Pfluͤgen noch ſehr zu— traͤglich vor der eigentlichen Ausſaat ſeyn. Bei mehr ſandigem Boden und vielem Hederich, reicht ein zweima— liges Pfluͤgen vor dem Pflanzen der Kartoffeln. Je tho— niger aber der Boden wird, um ſo noͤthiger wird ein oͤfteres Pfluͤgen vor der Saat, wie ich ſchon einmal ge— ſagt habe.
Hat man durch die fleißige Bearbeitung das Land ſo weit vorbereitet, daß alle Schollen und ganze Furchen zerriſſen ſind; daß es durchaus wenigſtens locker und muͤrbe iſt, ſollten auch die Queckenwurzeln noch leben, wie gewoͤhnlich, ſo kann man zum Legen und Pflanzen der Kartoffeln ſchreiten.
Vorher muß ich aber noch der Duͤngung gedenken. Man hat verſchiedene Gebraͤuche, wie und wann man den Miſt zu Kartoffeln faͤhrt. Manche behaupten, daß es beſſer ſey, den Miſt nicht eher aufs Land zu brin— gen, als bis man die Kartoffeln legen wolle; andere pfluͤgen ihn drei- oder viermal mit dem Lande, und fah⸗ ren ihn alſo auf, ehe ſie dem Lande die erſte Furche geben.
Ich rathe ſo: beobachtet die fuͤr Euch ſchicklichſte Zeit


