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4) Das Ausſtecken oder Legen der Kartoffeln kann faſt bei jeder Witterung geſchehen. Wie aͤngſtlich muß man dagegen die Witterung zum Pflanzen des Kohls und der Ruͤben wahrnehmen? Wie ſorgfaͤlkig muß man das Land zu dieſen letztern Gewaͤchſen vorbereiten?— Auch dies hat man bei den Kartoffeln nicht in dem Grade noͤthig. Sie gedeihen allerdings in dem lockern, gut zu— bereiteten Boden am beſten. Aber ſie ertragen es auch, daß man waͤhrend ihres Wachsthums den Boden noch vollends bearbeitet, wenn man es vorher nicht zur Ge— nuͤge gethan hat.
5) Endlich muß ich noch erwaͤhnen, daß die Kartof⸗ feln, wegen ihrer mehligen Beſchaffenheit, unter allen Fut— tergewaͤchſen dem Getreide am aͤhnlichſten ſind. Man kann ſie daher bei der Futterung des Viehes auch da ge— brauchen, wo man ſonſt Getreide zu geben gezwungen iſt. Zum Traͤnken der traͤchtigen Kuͤhe und zum Maͤſten der Schweine ſind die Kartoffeln gekocht, wie allen be⸗ kannt, ein herrliches Futter.
Auch den Pferden kann man die Kartoffeln geben, und dadurch alles Kornfutter erſparen. Zum Brodbacken, zum Staͤrkemachen und zum Branntweinbrennen werden die Kartoffeln ſo gut wie Getreide gebraucht.
Ich koͤnnte noch mehrere dergleichen Vorzuͤge auf— zaͤhlen, wenn ich nicht wuͤßte, daß jeder kluge Landmann ſchon feſt genug von der Vortreflichkeit dieſes Gewaͤchſes uͤberzeugt waͤre. Ich will daher zu der Anweiſung uͤber⸗
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