Teil eines Werkes 
2 (1813) Unterricht im Ackerbau und in der Viehzucht. 2
Entstehung
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lichen Getreide iſt zwar die Grundlage des Miſtes, aber tien

lediglich, ohne Heu, Klee, Gras und Wurzelgewaͤchſe, noch daſſelbe mit dem Viehe verfuͤttert, giebt einen ſehr ma⸗ gev gern Miſt. nit) Was kann der Landwirth aber ausrichten, wenn er andes ſich nicht recht viel guten Miſt verſchaft? Welch' ein vicht Nittel hat er ſonſt, durch welches er ſich eben ſo leicht der! und ſo dauernd aus Noth und Duͤrftigkeit heraus arbei N ten kann? Ich kenne keinen ſicherern Weg fuͤr den Land⸗ mann ſich in Wohlſtand zu verſetzen, in einen ſolchen onn Wohlſtand, der nicht voruͤbergehend, alſo vergaͤnglich, ſtii ſondern bleibend iſt, als den: die Fruchtdarkeit ſeiner df Felder zu vermehren. Dies geſchieht doch hauptſaͤchlich the durch den Miſt.) Koͤnnte man Miſt fuͤr Geld bekommen, und man end waͤre vermoͤgend genng, die Auslage zu machen, ſo wuͤrde anvn man ſein Geld auf keine beſſere Weiſe verzinſet erhalten, ſeren als vom eigenen Acker. Selten iſt dieſe Gelegenheit zum geüln Ankauf des Miſtes vorhanden; und eben ſo ſelten, iſt in den der Landmann jetzt in ſolchen Umſtaͤnden, dafuͤr baares unn Geld ausgeben zu koͤnnen. Er kann aber ſeinen Zweck Lh dadurch erreichen, daß er in ſeiner Wirthſchaft andere güani Einrichtungen trift, ſich Viehfutter bauet, und dadurch. im ſeinen Miſthaufen verbeſſert und vermehrt. m Wie man den Miſt auf das beſte im Stalle und Gih, außer demſelben behandeln muͤſſe; wie man ſeiner Ver 1 zettelung vorbeugen, und auf alle Art ihn zu vermeh 1 ma ren bemuͤht ſeyn ſollte u. ſ. w., davon habe ich ſchon im 9