Teil eines Werkes 
1 (1813) Unterricht im Ackerbau und in der Viehzucht. 1
Entstehung
Einzelbild herunterladen

nein, und Getrede 1d durc

äth und ide füt

n wich⸗ oman⸗ en Ge⸗ rſte und n herr⸗ ſch habe ich de auf dos weinem und de inander Ml

h zwei

et auf wen jfäuf Lat

187

einen Theil ſeines Heidekorns ausſaͤen und wird durch dieſe verſchiedene Ausſaatszeit dem Mißrathen dieſer Frucht vorbeugen, welchem ſie allerdings haͤufiger, wie eine andere Frucht ausgeſetzt iſt.

Das Heidekorn leidet nemlich ſehr leicht in der Bluͤthe von Morgenwinden, auch von Gewittern, und ſetzt dann nur wenige Koͤrner an. Beobachtet man aber die angegebene Vorſicht, es zu verſchiedenen Zeiten aus⸗ zuſaͤen, ſo wird das Gerathen einer Saat das Mißra⸗ then einer andern aufheben. Denn ſo leicht wie Hei⸗ dekorn mißraͤth, eben ſo leicht kann man auch eine ſehr reiche Ernte davon erhalten, die man vom Hafer auf ſchlechtem Sandboden nie erwarten kann. Geraͤth von drei in einem Jahre gemachten Saaten nur Eine gut, ſo kann man ziemlich ruhig ſich gefallen laſſen, wenn die andern beiden Saaten nur wenige Koͤrner geben. Man wird gegen eine Haferernte auf dieſem Boden denn doch wenigſtens das mehrere Stroh als Ueberſchuß haben, und, was noch wichtiger iſt der Roggen hat nach Heidekorn eine weit vorzuͤglichere Stelle, als nach Hafer aus mehrmals angegebenen Gruͤnden.

Das Stroh des reifen Buchweitzens iſt fuͤr alle Thierarten ein angenehmes Futter. Aber auch gruͤn gefuͤttert iſt er dem Rindviehe nicht weniger angenehm, als gruͤne Wicken. Er ſchickt ſich vor allen als ſpaͤtes Gruͤnfutter, und dazu kann man ihn noch im July ſaͤen. Er waͤchſt ſehr ſchnell, ſteht ſehr viel Hitze und Trocken⸗ heit aus, und giebt unter allen Futtergewaͤchſen auf