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Dieſer ſehr aͤhnlich, nur viel kleiner iſt die Pfer⸗ debohne, und dieſe verſtehe ich hier, wo ich vom Feld⸗ baue rede, unter dem Namen Bohne uͤberhaupt. Dieſe Frucht iſt An herrliches Pferdefutter, aber auch nicht weniger gut zum Maͤſten der Schweine zu gebrauchen, wozu man ſie verkaufen kann, wenn man viel von ihr anbauet. Das Stroh dieſer Bohne iſt ein gutes Schaaf⸗ und Rindviehfutter. Saͤet man dieſe Bohnen im Ge— menge mit Wicken aus, ſo halten ſich letztere an den ſtaͤrkeren Bohnenſtaͤngeln, und dies Gemenge mit den Koͤrnern geſchnitten erſpart bei den Pferden alles wei— tere Kornfutter.
Die Bohnen ſind unter den Huͤlſenfruͤchten, was der Weitzen unter den Getreidearten iſt: das paſſende Gewaͤchs fuͤr den ſtrengen Thon- und Lehmboden. Wenn Erbſen und Wicken mehr einen lockern Boden lieben, ſo gedeihen Bohnen, auf die gehoͤrige Art behandelt, im feſten Thonboden am beſten. Will man ſich von den Bohnen ſelbſt eine gute Ernte ſichern, und das Land dadurch zu Weitzen ſo gut wie durch eine Braache vor⸗ bereiten, ſo verfaͤhrt man auf folgende Art:
Das Land wird im Herbſte gut geduͤngt und zwei⸗ mal gepfluͤgt. Die letzte Furche laͤßt man ungeeggt den Winter uͤber liegen und giebt ſie ein wenig tief. Im Fruͤhjahre, wenn das Land gehoͤrig abgetrocknet iſt, eggt man es recht fein. Nun pfluͤgt man zur Saat, und pfluͤgt die Bohnen unter. Man ſaͤe ſie aber nicht auf die gewoͤhnliche Art wie anderes Getreide aus„ ſondern
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