Teil eines Werkes 
1 (1813) Unterricht im Ackerbau und in der Viehzucht. 1
Entstehung
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fein bearbeitetes Land, vor der letzten Haͤlfte des Mat an, bis zu der letzten Haͤlfte des Juni zu verſchiedenen Zeiten aus. Sind ſie heran gewachſen, ſo maͤhet man ſie dann ab, wenn ſie ſchon anfangen Schoten anzu⸗ ſetzen, aber noch bluͤhen. Giebt man ſich nun rechte Muͤhe, dieſe gruͤne Wicken gut zu trocknen, und huͤtet ſich, daß ſie im halbtrockenen Zuſtande nicht ſehr naß werden, ſondern ſetzt ſie bald in kleine Haufen, wenn das Wetter unbeſtaͤndig iſt, ſo erlangt man ein Heu, welches allem Wieſenheue vorzuziehen iſt.

Es ſcheint vielleicht manchem Schade, eine Frucht abzuhauen, ehe ſie ihr Wachsthum vollendet hat. Man denke aber nur ein wenig uͤber die Sache nach, und er innere ſich deſſen, was ich in den oft angezogenen ſie benten und achten Kapiteln geſagt habe.

Der Landmann muß mehr wie jeder andere Gewerbs⸗ mann die Zukunft bedenken, wenn er aus ſeiner Wirth ſchaft den hoͤchſten Vortheil ziehen will. Wollte er nur immer Ein Jahr vor Augen haben, gerade dasjenige, in welchem er dieſe oder jene Frucht ausſaͤet, und wollte niemals fragen: wird mir das, was ich in dieſem Jahre thue, im kuͤnftigen nicht ſchaden? ſo wuͤrde er bald ſo in den Tag hinein wirthſchaften, daß er ſich in kurzer Zeit zu Grunde richtete. Wir machen in dieſem Jahre Miſt, um nach zwei Jahren deſto mehr Getreide zu dreſchen und mehr Geld einzunehmen. Wir bauen in einem einzelnen Jahre nur immer etwas Flachs oder Toback, weil wir wiſſen, daß wir dadurch weniger Stroh