Teil eines Werkes 
1 (1813) Unterricht im Ackerbau und in der Viehzucht. 1
Entstehung
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177 Zeit reif. Saͤet man ſie aber auch ſpaͤter, ſo koͤnnen ſie als gruͤnes Futter, oder zu Heu abgemaͤhet, einen ganz vorzuͤglichen Ertrag geben; reif wuͤrden ſie aber nur in ſeltenen warmen Sommern werden.

Man thut uͤberhaupt wohl, bei dieſem und aͤhnlichen Gewaͤchſen eine doppelte oder dreifache Ausſaat zu ma⸗ chen. Geraͤth eine Saat nicht, ſo erntet man gewoͤhn lich von den andern um ſo reichlicher. Noch mehr iſt dies nothwendig, wenn man die Wicken in der Abſicht anbauet, um ſie gruͤn zu verfuͤttern. Dann muß man von vierzehn Tagen zu vierzehn Tagen nur einen Theil ausſaͤen, um immer friſches Futter zu haben.

Die Wicken geben ein feineres, zarteres Stroh als die Erbſen. Es iſt daher, gut getrocknet, noch mehr als Stellvertreter des Heues anzuſehen. Man eilt zu dem Ende auch mit dem Abmaͤhen, ehe die Blaͤtter ſaͤmmt⸗ lich abgefallen ſind, und achtet es nicht, wenn auch ei⸗ nige Schoten noch nicht vollkommen reif ſeyn ſollten.

Ein Gemenge von Wicken und Hafer, auch wohl noch mehreren Gewaͤchſen durcheinander, iſt vorzuͤglich auf ſolchen Boden auszuſaͤen, der eine feuchte Lage hat, und von Natur reich an Modererde oder tuͤchtig ge duͤngt iſt. Auf ſolchem Boden lagern ſich die Wicken ſehr leicht und faulen. Um dies zu verhuͤten, iſt jenes Gemenge ſehr paſſend. Der Hafer, oder eine andere Getreideart, haͤlt die Wicken aufrecht, und ein ſolches Wickfutter iſt gruͤn und getrocknet ganz herrlich fuͤr alle Arten Vieh zu gebrauchen. Man muß aber nicht mehr

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