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175 daß die nachfolgende Winterung ſehr gut geraͤth. Eben daſſelbe gilt auch von den Wicken.
Man pflegt die Erbſen oft nur einfaͤhrig zu beſtel— len, d. h. man pfluͤgt die Stoppel des Getreides um, ſaͤet die Erbſen auf die Furche und egget ſie ein. Bei recht reinem und lockerm Boden iſt eine ſolche Beſtellung hin⸗ laͤnglich, allein bei feſterm, mehr thonhalttgem Boden muß man oͤfter pfluͤgen. Am beſten auf dieſe Art. Man pfluͤgt im Herbſt das Land regelmaͤßig und ziemlich tief um, faͤhrt den Miſt den Winter uͤber auf. Hat man dazu kurzen, gut gefaulten Miſt genommen, und iſt der Boden nicht gar zu thonig oder naß, ſo ſaͤet man die Erbſen auf den ausgeſtreueten Miſt aus und pfluͤgt ſie flach unter.
Die Erbſen kommen dann in die obere, vom Froſt und der Witterung gelockerte Krume, haben aber unter ſich noch eine Erdlage, in welcher ſich die Winterfeuchtig— kett laͤnger erhaͤlt, in welche ihre Wurzeln ſehr bald ein— dringen, und dann einer groͤßeren Duͤrre Trotz bieten koͤnnen, als wenn ſie auf die einfaͤhrige Furche oben auf geſaͤet werden.
Die Erbſen verlangen zwar eine fruͤhe Ausſaat, jedoch eile man auch nicht uͤberall ſo ſehr damit als gewoͤhnlich geſchieht. Bei der Ausſaat dieſer oder jener Frucht muß man ſich uͤberhaupt mehr nach der Beſchaffenheit des Lau⸗ des und nach der Witterung, weniger nach dem Kalender richten. Naſſes Land, welches von der Winternaͤſſe noch nicht abgetrocknet iſt, ſollte man ohne die hoͤchſte Noth nie beſtellen, ſollte ſich die Ausſaat der Erbſen daruͤber


