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Klee. Sie gerathen zwar in ſolchem Lande, allein daſſelbe ſchickt ſich beſſer fuͤr eine Getreidefrucht, und nach dieſer letzteren wachſen Huͤlſenfruͤchte dann noch eben ſo gut.
Evbſenm.
Sie ſind fuͤr Menſchen eine gute Speiſe, wenn ſie weich kochen. Sonſt koͤnnen ſie, unter den Roggen ge⸗ mengt, gemahlen werden, und geben ein hohes, ſockeres Brod, ſind aber zum Maͤſten und Viehfutter uͤberhaupt ganz vorzuͤglich zu gebrauchen.
Es giebt ebenfalls mehrere Arten von Erbſen, groͤßere und kleinere, fruͤhe und ſpaͤte, die jedoch in den Haupt⸗ ſachen ſich gleich ſind.
Die Erbſen wachſen im Thonboden bei gutem Duͤn⸗ gungszuſtande deſſelben recht gut, gerathen aber im Lehm⸗ boden ſicherer, und geben bet feuchter Witterung noch im lehmigen Sandboden einen guten Ertrag.
Man thut in den mehreſten Faͤllen wohl, den Miſt zu Erbſen unmitttelbar zu fahren. Man kann dann dieſe Arbelt, das Abfahren des Miſtes, in der ſchecklichſten Zeit, im Winter machen, und fuͤr dte auf die Erbſen folgende Winterung wird es zutraͤglicher ſeyn, wenn der Miſt ſchon mehrere Male mit dem Lande gepfluͤgt worden iſt, als
wenn er unmittelbar zur Saat der Winterung gefahren waͤre. Sollten die Erbſen auch wirklich weniger Koͤrner anſetzen, und durch die gute Duͤngung mehr ins Stroh getrteben werden, ſo ſchadet es nicht, weil dann gerade die dichte Decke der Erbſen auf dem Boden es macht,


