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Bei keiner Getreideart iſt das rechte Maaß der Aus⸗ ſaat ſo wichtig, wie bei der Gerſte. Zwey oder drey Metzen zu viel ausgeſaͤet auf den Morgen, ſind nicht nur an und fuͤr ſich deswegen ein Verluſt, weil man den Saa— men unnoͤthig wegwirft, ſondern eine zu dichte Ausſaat fuͤhrt noch den Verluſt herbet, daß man obendrein noch ſchlechter erntet. In der Regel iſt bet der Gerſte eine ſchwaͤchere Ausſaat erwuͤnſchter, als eine ſtarke, well ſie nicht gehoͤrig vollkommene Aehren und Koͤrner hervor bringt, wenn ſie zu dicht ſteht. Auf gut zubereitetem, rei⸗ nem Lande iſt ein Berliner Scheffel hinreichend auf den Morgen; bei weniger klarem und feinem Lande ſaͤet man zwey bis vier Metzen mehr ein.
Zwbölftes Kapitek. Von dem Hafer.
Auch vom Hafer giebt es mehrere Arten, die ſich jedoch nicht ſo unaͤhnlich ſind, als die Gerſtenarten.
Der gewoͤhnlichſte Hafer iſt der gemeine weiße; in einigen Gegenden findet man jedoch auch den ſchwarzen


