Teil eines Werkes 
1 (1813) Unterricht im Ackerbau und in der Viehzucht. 1
Entstehung
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XXVI

nur die Hofedienſte in gewiſſen Zeitraͤumen aufhoͤren muͤſſen, ſondern auch alle die verdruͤßlichen Leiſtungen und Abgaben, die ſo viele Gelegenheit zu Streitigkei⸗ ten gaben. Die Rittergutsbeſitzer werden fuͤr die Hofedienſte und andere Abgaben durch Land ent⸗ ſchaͤdiget.

Auf dieſe Art ſchafte unſer vortreflicher Monarch die ungluͤcklichen Verhaͤltniſſe ab, die Euch, gute Land⸗ leute, druͤckten und Euch in Eurer Wirthſchaft zuruͤck hielten, ohne Euren Herren etwas zu nehmen. Denn dieſe erhalten Land von Euch, das Ihr recht gern vergeſſen koͤnnt, weil Ihr nun mit dem uͤbrigen ſchal⸗ ten und walten koͤnnt, wie Ihr wollt.

Ihr muͤßt aber die Billigkeit der großen Guts⸗ beſitzer erkennen, mit welcher ſie dem landesherrlichen Willen die Hand boten und ſich zu dieſem Tauſch bereit erklaͤrten. Ihr muͤßt ſie bei den mancherlei neuen Einrichtungen in ihrer Wirthſchaft, die durch dieſe Umwandelungen noͤthig werden, moͤglichſt unter ſtuͤtzen. Denn ob ſie gleich durch das Land, welches ſie erhalten, fuͤr die Dienſte entſchaͤdiget werden, ſo haben ſie doch jetzt in der erſten Zeit viele Sorge mit der Anſchaffung von Pferden und Zugvieh uͤber⸗ haupt, ſo wie mit der Errichtung neuer Gebaͤude.

Seyd einander daher behuͤlflich, wo Ihr koͤnnt, damit jeder Theil ſeine Wirthſchaft aufs Neue recht