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unterwarf ſich alſo gern den Befehlen ſeines Be⸗ ſchuͤtzers, und gab und that fuͤr ihn, was er nur konnte. Und ſo entſtand allmaͤhlig das Verhaͤltniß zwiſchen Gutsherren und Bauern, die Einrichtung der Hofedienſte und der Abgaben der Bauern an die Rit⸗ tergutsbeſitzer.
Eine lange Zeit hindurch war dafuͤr auch der Edelmann allein Soldat. Nach Erfindung des Schießpulvers und des Feuergewehrs wurde aber eine andere Art Krieg zu fuͤhren eingefuͤhrt, und der Rit⸗ terſtand allein war zur Vertheidigung des Landes nicht mehr zureichend. Die Buͤrger und Bauern mußten auch mit in den Krieg ziehen, ſo wie uͤber⸗ haupt alle Landesherren viel groͤßere Armeen zu un⸗ terhalten anfingen, als ehemals.
Zur Unterhaltung dieſer Armeen und mancher andern Einrichtungen wurden die Abgaben in allen Laͤndern ſehr vermehrt, und mußten allerdings auch auf den Bauer fallen. Sie druͤckten ihn faſt noch mehr, wie die uͤbrigen Staͤnde, weil er von Alters her ſchon eine Laſt durch Hofedienſte und andere Abga⸗ ben fuͤr ſeine Vertheidigung zu tragen hatte, die nun freilich zwecklos war. Allein der Vertrag hatte durch die lange Dauer Unaufloͤslichkeit bekommen, wie alles, was mehrere Jahrhunderte beſtanden hat, und er
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