XVIII bung in allen dazu noͤthigen Arbeiten und Geſchaͤf⸗ ten. Sie konnten dann eine groͤßere Flaͤche anbauen,
und fingen an, mehr zu ernten, als ſie zu ihrem ei⸗
genen Unterhalte brauchten.
So lange ſie nur die eigene Nothduufe hatten, beſaßen ſie nichts, was ſie an andere haͤtten verlie⸗ ren koͤnnen. Dasjenige an Lebensmitteln, was ſie fuͤr ſich ſelbſt nicht noͤthig hatten, konnten ſie nun an diejenigen hingeben, die ihnen ihre Beduͤrfniſſe dafuͤr verfertigten, welche ſie ſich ſo lange ſelbſt machen mußten. Es iſt unbequem, zugleich Schmidt, Stellmacher, Schuſter, Schneider und Zimmermann zu ſeyn. Man wird keine dieſer Arbeiten vollkommen erlernen, wenn man ſie jaͤhrlich nur eine kurze Zeit treiben kann. Man wird aber auch zur Verfertigung ſeiner Beduͤrfniſſe, eben weil man keine Geſchicklich⸗ keit in ſo vielerlei Arbeiten erwerben kann, viel mehr Zeit brauchen, die man nuͤtzlicher auf den Landbau wenden konnte.
Der Ackerbau machte alſo dadurch gewiß ſchnelle Fortſchritte, daß zu manchen einzelnen Geſchaͤften ſich Leute fanden, die nur dieſe ausrichteten. Sie er⸗ langten dadurch eine groͤßere Uebung darin, und konn⸗ ten in einem Tage vielleicht ſo viel ausrichten, als ein Ungeuͤbter in dreien.
Die eigentlichen Ackerbauer konnten ſich, nach⸗
— ,.–.
——


