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XIX
dem die ſo nuͤtzliche Menſchenklaſſe der Handwerker und Kuͤnſtler entſtanden war, mit weit mehrerem Fleiße auf den Landbau und die Viehzucht legen. Sie konnten fuͤr ihren Ueberfluß an Fruͤchten, Milch und Butter mit weit groͤßerer Bequemlichkeit ſich die⸗ jenigen Dinge verſchaffen, die ſie zur Fortſtellung ihrer Wirthſchaft noͤthig haben, oder die ihnen zur Klei⸗ dung, Nahrung und Ergoͤtzlichkeit dienen.
Die Noth und das Beduͤrfniß lehrten die Men— ſchen zuerſt den Acker bauen, ſie fuͤhrten aber auch zugleich manche Einrichtungen herbei, deren Entſte⸗ hung uns jetzt unbegreiflich erſcheinen wuͤrde, wenn wir nicht wuͤßten, wie es vor mehreren hundert Jah⸗ ren in unſerm Vaterlande hergieng.
Diejenigen Einwohner, welche den Acker nicht baueten, Handwerker, Kuͤnſtler und Kraͤmer; fanden es bequemer, wenn ſie in groͤßerer Anzahl beieinander wohnten. Sie konnten ſich dann bei der Verferti⸗ gung mancher Dinge einer dem andern in die Haͤnde arbeiten. Einer konnte dem andern leichter das uͤber⸗ laſſen, was er verfertigte, und dagegen leichter von dem andern erhalten, was er brauchte, wenn ſie nicht weit von einander wohnten. So entſtanden die Staͤdte, die zur Betreibung der mehreſten Hand⸗ werke und Kuͤnſte weit eher geeignet ſind, als die Doͤrfer. Fuͤr die Landleute haben ſie den großen
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