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werde. Es wird genug ſeyn, wenn ihm dazu an den allgemeinen Ruhetagen, die nach gottlichen und menſchlichen Einrichtungen der Ruͤhe des Koͤrpers und der Erhebung des Geiſtes und Ge— muͤthes gewidmet ſeyn ſollen, Gelegenheit ver— ſchafft wird durch einen freien, ihn anſprechen⸗ den, ſein eigenes Nachdenken erweckenden Unter— richt; der unter der Aufſicht der Polizey-Obrig— keit ſtehen, und von einem verſtaͤndigen Manne, ſey er Prediger, Schulmeiſter, oder jeder andere, ertheilt werden muß. Dieſer moͤglichſt zwanglos erſcheinende Unterricht muß zuvoͤrderſt auf das erſte Beduͤrfniß des Landmannes— auf die Mit— tel zur Vermehrung ſeines Wohlſtandes gerichtet ſeyn. Von dieſem Grunde aus wird man jedes andere erreichen koͤnnen; aber es waͤre ein ver— gebliches Unternehmen, das Geiſtiſche ſtaͤrken zu wollen, ſo lange das Phyſiſche ſchmachtet. Fuͤr dieſen Unterricht waͤre dieſes Buch vorzuͤglich ge— eignet. Es muͤßte aber nicht, wie es der Bauer zu nennen pflegt, hergebetet, ſondern ſtuͤckweiſe vorgeleſen, und dann daruͤber verſtaͤndig geſprochen werden.
Ferner aber iſt dieſes Lehrbuch fuͤr jeden klei— neren Landwirth vielleicht unter allen das brauch⸗ barſte, der Bildung genug hat, um ſich durch
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