VII
eigenes Leſen zu unterrichten, aber ſich dennoch nicht zu hoͤheren und rationellen Anſichten der Landwirthſchaftskunde zu erheben vermag. Er fin— det darin alles, was ihm noͤthig iſt, und was ſich nach dem jetzigen Stande unſres Wiſſens poſitiv ſagen laͤßt, klar und wahr geſagt und richtig gewuͤrdigt. Es iſt daher Landpredigern— denen, wenn ſie ihren Pfarracker ſelbſt bewirth— ſchaften, es zur Pflicht gemacht werden ſollte, muſterhaft zu wirthſchaften— allen gebilde— ten Beſitzern und Acquirenten kleiner Guͤter, die dem hoͤheren Studium der Agrikultur nicht viele Zeit widmen koͤnnen, vorzuͤglich zu empfehlen.
So ſehr alle Weitſchweifigkeit vermieden wor— den, ſo konnte das Buch, ohne der Vollſtaͤndig— keit, der Verſtaͤndlichkeit und dem Eindrucke zu ſchaden, doch nicht enger konzentrirt werden. Es iſt alſo vielleicht manchem noch zu theuer; und das iſt ſchade! Wenn aber dieſe erſte Ausgabe, welche unter den jetzigen Zeitumſtaͤnden nicht ſtark ſeyn konnte, den gehofften Eindruck macht, ſo werden ſich wahrſcheinlich Mittel finden, eine zweite auf ſolchem Wege zu veranſtalten, daß es ſich jedermann zu einem ſehr wohlfeilen Preiſe verſchaffen koͤnne.
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