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Die Kartoffeln : <Solanum tuberosum C. Bauh.> Deren Geschichte, Charakteristik, Nützlichkeit Schädlichkeit, Kultur, Krankheiten etc. , mit ausführlichen Angaben ihrer industriellen Anwendung / monographisch bearb. nach ... von Friedrich Berchtold . Hrsg. v.d. k.k. patriotisch-ökonomischen Gesellschaft im Königreich Böhmen
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u der Vad Die Fäſſer für die Aufnahme des Mehles in den kleinern ere hült Haushalt des Einzelnen werden zweckmäßig von 100 200 Pfd. unkene ei hergerichtet, damit ſie durch 1 2 Menſchen auf kleinere Ent 1. zu⸗ m⸗ fernungen auf- oder abwärts geſchafft werden können. elde Stinn Das trockene Mehl wird in die mit feſten Reifen gebundenen ne ſältt Fäſſer entweder feſt eingetreten, oder aber mit breiten, an den nlaſen, d untern Kanten abgerundeten Stößeln allmählig erſt feſtgedrückt, Aaß ſit! und zuletzt feſtgeſtampft. Das Eintreten geſchieht durch reinlich ge en Vuiſſ kleidete Leute, die an die Füße eigene, zu dieſem Zwecke aus Ihren t dichtem Zwillich verfertigte, und an der Sohle belederte und etwas r das Ui ausgepolſterte Mehlſtrümpfe anziehen. Er nimmt nur jedesmal den, ſo tuh kleinere Portionen Mehl in das Faß, die er feſttritt, ehe er ſich r Verliid eine neue Zugabe reichen läßt. Die Maſſe muß ſo feſt werden, 2 rme, boh daß ſie einem neuen Fußtritte nicht mehr weicht. Das Faß muß

mit dem Mehle vollkommen ausgefüllt ſein, und es darf zwiſchen 2 5tarke den dem Mehle und dem ſorgfältig aufgepaßten Boden kein lufthäl ach der e tiger Zwiſchenraum bleiben. Auf eine ähnliche Art wird das 3 mit tr Mehl bei dem Einſtampfen mit den Srößern behandelt, die ſich rthrem Jyit auch recht gut bei größeren Geſchirren ſtatt des immer etwas Ekel A' lufttroiin erregenden Eintretens von Menſchen, die während der Arbeit der Vohnr ſtark ausduͤnſten, anwenden laſſen. knete eir Lagert eingeſtampftes oder getretenes Mehl in den Fäſſern darin e Jahr und Tag, ſo hat es ſchon eine ſolche Feſtigkeit erlangt, daß

es bei dem Oeffnen eine ganz kompakte zuſammenhängende Maſſe 1 Natrug bildet. In dieſem Zuſtande läßt ſich das Mehl auf gewählten

trockenen Lagerplätzen, wo die Fäſſer auf Unterlagen hohl gelegt phles. 61 und in mehreren Schichten über einander gerollt werden, viele niehrere N Jahre lang brauchbar erhalten; man ſieht blos darauf, die zeit halten, un weiſe abſpringenden Reifen zu erſetzen, und das Aufgehen der mengedri Faßdauben zu verhindern. Wird endlich das Faß geoͤffnet, um , und ſer das Mehl zu verbrauchen, ſo arbeitet man Stücke mit einem Beile einge ein oder Stemmeiſen heraus, bringt ſie auf einen Arbeitstiſch, zer⸗ , dedä druckt die Klöße ſorgfältig mit einem Welgerholze, und ſiebt ſie dnn R zuletzt in einem feinen Siebe aus, bis alles die Mehlform durch

Inhalte ent wiederholtes Preſſen und Sieben erlangt hat.(Eben daſelbſt.) Inh ü.

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