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pfen, M.... itan hat.— Ein erfahrner engliſcher Kultivator macht im Oktober— hefte des Floricultural Magazine die wichtige Bemerkung, daß ſgehen, e die Lage der Kartoffeln, in welche die Knollen zur Keimung
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verſetzt werden, ein keineswegs gleichgültiger, ſondern ein höchſt
8d dann, e wichtiger Umſtand ſei, wenn der Anbauer eine eben ſo zeitige als k) den ſ. reichliche Ernte bekommen will. Schößlinge oder Stengel nämlich, nhat ii welche, anſtatt ſich zu verlängern, dick werden, behalten die Nei— Vanz gun gung der Zweige, ihren Saft zu ihren leitenden Knoſpen, oder teter g zu dem von den Stengeln der Pflanze entfernteſten Punkte zu k win h treiben, wovon ſie einſt Theile bildeten. Legt man nun die Knollen Lartr mit ihren Treibaugen gegen den Grund gerichtet, ſo wird man 4 viel ſchwächere und ſpätere Triebe bekommen, und man wird nicht
d nur der Frühzeitigkeit, ſondern auch der Qualität und dem Ge⸗ albau wichte des Erzeugniſſes großen Abbruch thun.— Wird nun bei 1 Enin der Anlage des Samenbeetes darauf geſehen, daß die Kartoffeln mittelſt eines ſtarken Setzholzes in größerer Vertiefung die ge— 1n Biten
hörige, aufrechte Stellung bekommen, woze es nur einer prakti— sihre dr ſchen Unterweiſung des Einlegens bedarf, ſo wird man ſich nicht nur bald die früheſten und vollkommenſten Samenkartoffeln ver⸗
rie Näln ſchaffen, ſondern durch den guten Erfolg bald aufgemuntert werden, erſüche n eine gleiche Vorſicht auch beim Anbau im Großen eintreten zu lierzunn laſſen. Es iſt nämlich nur zu einleuchtend, daß das Auswerfen k nan i dieſer Frucht viel zu unbekümmert und ſorglos geſchieht, indem tion antff nur dann der höchſt möglichſte Ertrag zu erwarten iſt, wenn die ke Kartefft Knollen in gröͤßerer Tiefe eine aufrechte Lage erhalten, als wenn „voraufſt ſie ſeicht und verkehrt gelegt werden, ein Nachtheil, dem oft ſelbſt ſellt dh durchs Behäufeln nicht mehr abzuhelfen iſt.(Centralb. d. landw. moder, mn Vereins in Baiern, J. 1841, Jänner und Februar S. 74.) nerfeld un Seite 541 zu C. Aufbewahrung des aus der ver⸗ friſch ui arbeiteten Kartoffelmaſſe gewonnenen Stärkemehls ere Roggel(S. 172 u. ſ. w.).— Will man das Stärkemehl aufbewahren, htbeſtelun ſo hat man dazu zwei Wege, einen naſſen, wodurch der Vor⸗ toffeln de rath aller Beſchädigung durch Mäuſe, Mehlmilben(acarus farinae), n man dai Mehlwürmer(tenebrio molitor), ſelbſt der Menſchen(unter dem nliher be⸗ Verſchluſſe eines Deckels) entzogen werden kann, und einen J. 1841, trocknen.
V Der naſſe Weg beſteht darin, daß man das Stärkmehl nen hein aus dem Sammlungsgefäße, welches unter der Reibbank ſteht,
daß die nach dem Abgießen der Fluſſigkeit und des Faſerſtoffes heraus— der Ernte. bricht, und in ein größeres ſtehendes, mit guten eiſernen Reifen


