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als letztere, welche beſtändig warm erhalten werden muß; daß das Ver⸗ hältniß je nach dem Stoffe leichter abgeändert werden kann; daß es dem Glanze der Farben nicht ſchadet und vor der Stärke den Vor— zug hat, gewiſſe, Stellen des Stoffes nicht zu maskiren; 4) daß man in der Regel höchſtens 250 und wenigſtens 120 Gramme braucht, um ein 65 Meter meſſendes Stück Zeug zu appretiren; 5) daß das Dextrin auch zum Verdicken der Beizen und der Tafeldruck— farben angewandt wird, und daß Rhem ſich desſelben zum Ver— dicken der Aetzfarben bedient; 6) daß alle befragten Fabrikanten dahin übereinſtimmen, daß das Dexrtrin von Heuze anderen Fa⸗ brikaten vorzuziehen, daß es ſorgfältiger bereitet und durchſichtiger als anderes Dextrin ſei, daher auf ſchwarzem Grund gebraucht werden könne, ohne ihm den Glanz zu benehmen; daß die Ar⸗ beiter mit deſſen Anmachung und Anwendung ſchon recht gut um⸗ zugehen wiſſen; daß man, wie ſie ſagen, es einige Tage mit dem Waſſer ſtehen laſſen müſſe, um einen dicken Schleim zu bekommen, ohne welche Maßregel es 3½¾ ſeiner verdickenden Eigenſchaft ver⸗ lieren würde; 7) daß endlich alle eingeholten Erkundigungen ſehr zu Gunſten des Heuze'ſchen Dextrins ſprechen.(Mehr ſ. Ding⸗ ler's polytech. Journal, J. 1841 B. LXXX. H. 4.)
Seite 278. Uiber die Vegetationsperiode der Kartoffel. Es dürfte ſich als Regel herausſtellen, daß, je länger eine Kartoffel vegetirt, deſto mehr Mehlgehalt ſie hat und Branntwein liefert, wo— hingegen alle zeitig vegetirenden und die weißen Kartoffelarten weniger Mehlgehalt haben und für die Branntweingewinnung weniger Subſtanz liefern, wenn der Umfang ihres Produktes auch nicht im Verhältniß ſteht. Man kann nicht ſagen, daß die zeitig blühenden und zeitig zur Reife gedeihenden Kartoffeln weniger Maſſe geben. Dieſe Maſſe iſt nur weniger mehlreich und für die Branntwein⸗ gewinnung weniger erträglich. Die zeitig blühenden und reifenden Kartoffeln mögen zum Theil die ſpäter vegetirenden an Maſſe er— reichen und übertreffen, ihre Subſtanz iſt aber weniger mehlreich, weniger nahrungsfähig und gibt weniger Spiritus. Man wird folg— lich den Satz aufſtellen können, daß die Kartoffel um ſo nahrreicher iſt, je mehr ſie Branntwein liefert, und um ſo viel mehr Brannt⸗ wein liefert, als ſie ſpäter aufhört zu vegetiren Die ſpäter grü⸗ nenden Kartoffeln werden ſich, wenn ſie zu den weißen Sorten gehören, als Speiſekartoffeln vor andern auszeichnen, die früher reif werden, wenn ſie ſolche auch an Maſſe nicht erreichen.(Aus den Annal. der Meklenb. landwirth. Geſellſchft. J. 1841.)
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