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Die Kartoffeln : <Solanum tuberosum C. Bauh.> Deren Geschichte, Charakteristik, Nützlichkeit Schädlichkeit, Kultur, Krankheiten etc. , mit ausführlichen Angaben ihrer industriellen Anwendung / monographisch bearb. nach ... von Friedrich Berchtold . Hrsg. v.d. k.k. patriotisch-ökonomischen Gesellschaft im Königreich Böhmen
Entstehung
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Note.) 2 ²) und 1), ler neuen Adten, ge

bei feuchtem Boden der Waſſergehalt 2— 6 pCt. mehr als bei Sandboden.

Seite 116. Werden kleine, junge, unausgewachſene, duͤnn⸗ ſchalige Kartoffeln, gut gewaſchen, mit heißem Waſſer überbrüht, um den herben Theil der Schale zu entfernen, dieß abgegoſſen,

ſha

erkt, eh p und die Kartoffeln etwas getrocknet; dann mit heißem, mit Salz Am dieg verſetzten Eſſig uͤberſchüttet, dieſer nach einiger Zeit abgegoſſen und Ibitge n durch friſchen erſetzt; ſo halten ſich die Kartoffeln lange und geben 2. Jutzer eine angenehme, die Eſſiggurken erſetzende Speiſe: Saure Kar⸗ = ddunf toffeln.— Man kann als Würze auch etwas Dill, Lorbeer— J ufgehnt blätter, Pfeffer, Koriander u. d. g. zuſetzen. Sehr nahrhaft werden dieſe nſ ſie auch, wenn man zu Mehl gemahlene Knochen(1 Pfd. auf 50 Ddieſes i Pfd. rohe Kartoffeln), zu dem Eſiig ſetzt.(Leipzig. Hauslexikon.) —₰ oiztihie Seite 122 zu f. Friſch ausgenommene Kartoffeln, ſie mögen — Satzſn en von der mehligen oder ſpeckigen Gattung ſein, oder zu welcher ete. Spielart immer gehören, bleiben ſtets etwas ſchwer ganz gleich Erne(ifihnn zu ſieden, ſie ſpringen ſogar auf, während ſie inwendig noch ſtein— a irab(elt, u hart ſind, und doch läßt es ſich nicht immer vermeiden, keine friſch Sanfer alh ausgenommenen Kartoffeln im Kochen zuzuſtellen. Praktiſche Kö⸗

chinnen ſind zwar auf ein Mittel gefallen, dieſen Umſtand zu heben, dem ſpäter durch Aufdünſten nie genügend abzuhelfen iſt, aber der 8 ſo wichtige Vortheil beſteht blos darin: überhaupt alle mit der =n Ba Schale zugeſetzten Kartoffeln ganz langſam ſieden, nie ſtark — kochen zu laſſen, und ſobald nur eine Knolle von den oben lie— genden ſich aufgeſprungen zeigt, das Waſſer abzuſeihen und den Topf ſogleich mit einigen Küchenſervietten zugeſtopft in der Wärme— jedoch daß die Knollen nicht anbrennen können— ungefähr noch 8— 10 Minuten ſtehen zu laſſen, wodurch die Hitze des eigenen Dunſtes die hartgebliebenen erweicht.

Seite 132, Zeile 9. Daß nach Simens Angabe aus den

A

d 7„„ 92 hffel, wo gekochten Kartoffeln durch Einwirkung der Diaſtaſe ein künſt—

t der die Ka unß Scleſten (Landwirth

Vel, den ü licher Zucker abgeſchieden werden kann; zu dieſem Zwecke aber nothwendig wird, die Kartoffeln möglichſt in Pulverform zu brin—

nikkundigung gen, iſt in der Note S. 280 angegeben.

„Kennern,d Seite 149. Im allgeme. Anzeiger der Deutſchen vom J.

gebaut haben 1841, S. 1481, wird folgendes neue Verfahren mitgetheilt, um

rten.(pri Mehl aus Kartoffeln zu gewinnen.— Die Kartoffeln werden zuerſt durch Waſchen vom Schmutz gereinigt, dann in ſcheibenför⸗

tofel glei mige Stücke zerſchnitten, ſo daß jede Kartoffel ungefähr 4— 6

auch betrig Stücke liefert; hierauf in hölzernen Gefäßen mit Waſſer, dem man