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hat letzteres hinlänglich widerlegt.(Siehe S. 8 Note.)— Daß die erſten Kartoſſeln ſchon zwiſchen den J. 1560 und 70, nach Spanien und auch Italien, mit den Seltenheiten der neuen Welt, welche die Spanier damals gleich nach Rom ſandten, gekommen ſein mögen, iſt höͤchſt wahrſcheinlich.
Seite 13, Zeile 4 v. u. Wie Limmer bemerkt, erwarb ſich die allergrößten Verdienſte für immer, nicht allein um die geſammte Menſchheit im Voigtlande, ſondern auch im Erzgebirge und dem übrigen Sachſen, in dem letzten Ende des XVII. Jahrhundertes ein Bauernſohn, aus dem Dorfe Wünſchnitz bei Adorf; der zu dieſer Zeit aus England, wo er ſich einige Zeit aufgehalten, die erſte Kartoffel hierher in dieſe Gegend brachte und dieſe in ſeinem Geburtsorte anpflanzte; von wo aus ſich hernach dieſes Gewächs vom J. 1712 an, nicht nur über das geſammte Voigtland, ſon— dern auch über das Erzgebirge und in dem übrigen Sachſen, unter dem Namen voigtländiſche Knollen verbreitete. Hier und in einem der Theile Sachſens geſchah ihre allgemeine Einführung in Folge ausgezeichneter Bemühungen des General⸗Lieut. von Milkau. Aber erſt vom J. 1740 wurde ſie in Sachſen allge— mein als Nahrungsmittel angepflanzt.
Seite 14, Zeile 17 v. o. König Friedrich Wilhelm I. verwendete ſchon die Kartoffeln zum Unterhalte der Armen, in der von ihm am 19. Oktbr. 1826 geſtifteten Charité in Berlin. (Ruſt in d. allg. Zeitung f. d. deutſch. Land- und Hauswirthe. J. 1840. Beilage Nr. 23.)
Seite 14, Zeile 13 v. u. Im J. 1738 wurden die Kar⸗ toffelu in's Magdeburgiſche, und 10 Jahre ſpäter nach Schleſien, durch den Miniſter Grafen Schlaberndorf gebracht.(Landwirth. Vereinsbl. J. 1822.)
Seite 25, Zeile 5 v. o. Den Theil der Kartoffel, wo der Knollen an der Wurzel hängt, nennt man den Nabel, den ent⸗ gegengeſetzten Theil den Kopf oder die Naſe.
Seite 39. Nach den eingezogenen genauen Erkundigungen über die Sommelier-Kartoffel, geht das Urtheil von Kennern, die ſelbſt dieſe Kartoffelart neben der Rohan'ſchen gebaut haben, dahin, daß beide eine und dieſelbe Kartoffelart lieferten.(Prakt. Wochenbl. d. Neueſten ꝛc. J. 1840, Nr. 16.)
Seite 60, Nr. 2. Von Waſſeer enthalten die Kartoffeln gleich nach der Ernte 1— 2 pCt. mehr, als im Frühling; auch beträgt
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