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Bauhin das Vorrecht eingeräumt werden müſſe, die Kartoffeln frher gekannt und beſchrieben zu haben, und daß in keinem Falle die botaniſche Priorität dem C. Bauhin entriſſen, wie des Clu— ſius Anſprüche dagegen auch nicht beſtritten werden können, dieſe Pflanze früher gekannt, angebaut und ſelbſt abgebildet zu haben*).
Noch kannte Tabernämontan im J. 1588— 1589 dieſe Solanenart nicht, und was in den ſpätern Auflagen ſeines Kräuter- buches vom J. 1625— 1654 darüber vorkommt, iſt Bauhin und Cluſius nachgeſchrieben.
Aus allen Schriftſtellern dieſes Zeitraumes iſt zu entnehmen, daß die Kartoffeln am Ende des XVI. Jahrhunderts in Deutſchland in allen Gärten, in Spanien, Burgund, in einigen Gegenden Italiens und vielleicht in Irland, zum Theil auch außer demſelben, gebaut wurden.
Der Anbau der Kartoffeln ſcheint im XVII. Jahrhundert keine ſonderlichen Fortſchritte, am wenigſten in den untern Volksklaſſen gemacht zu haben, denn er hatte Vorurtheile und die Macht der Gewohnheit gegen ſich. Die deutſchen und ſlawiſchen Volksſtämme, an Mehl, Mehlſpeiſen und Hülfenfrüchte; der Italiener, an ſeine
*) So ſagt C. Bauhin in der von ihm bearbeiteten Ausgabe der Matthioliſchen Commentare des Dioscorides vom J. 1598: Solanum tuberosum esculentum haetenus a nemine propositum, in Phytopinace ante sesqui annum exhibuimus, cujus hie figuram damus. Stirps est caule sesqui cubitali aliquando bicubitali— nonnunquam in viri altitudinem exurgente etc.
Des Cluſius Histo. plant. rariorum, worin auch er eine eigene Abbildung und Beſchreibung der Pflanze gab, war erſt 1601 erſchienen.
Caſ. Bauhin ſchildert den Grüblingbaum in ſeinen Zuſätzen zu Tabernämontan's Kräuterbuche vom J. 1613 mit nachſtehenden Worten:»Der Grüblingbaum hat ein wurtzl wie die Grübling ge— ſtaltet, welche etwa einer Fauſt groß, etwan einer Hand lang, bißweilen klein, ſo knorricht und geſafftig, mit einem zarten braunen oder rauchfarben Häutlein überzogen, inwendig aber iſt ſie weiß und ſatt ꝛc. Der Stengel iſt von 2— 3 Ellen hoch— Fingers dick ꝛc.— Die Burgunder pflegen die Aeſt zu biegen, mit Erdreich decken vnd alſo mehr Grübling zu bekommen.«
Nach Caſ. Bauhin ſind die Kartoffeln von der Inſel Virginia nach England, und von dort nach Frankreich gebracht worden: Andere wollen wiſſen,— wie er bemerkt,— ſie wären aus Amerika zu⸗ erſt nach Spanien, dann nach Italien gekommen. Dieß Kraut iſt jetzmalen(d. i. 1613)— wie er ſich ausdrückt— bei den Deutſchen, Engellaͤndern, Franzoſen, Italienern und Spaniern gar gemein ꝛc.


