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Die Kartoffeln : <Solanum tuberosum C. Bauh.> Deren Geschichte, Charakteristik, Nützlichkeit Schädlichkeit, Kultur, Krankheiten etc. , mit ausführlichen Angaben ihrer industriellen Anwendung / monographisch bearb. nach ... von Friedrich Berchtold . Hrsg. v.d. k.k. patriotisch-ökonomischen Gesellschaft im Königreich Böhmen
Entstehung
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2 die An. bald dunkelblau, bald aſchfarbig, bald roſenfarbig, bald pfirſich iu blüthähnlich, in weiße Spitzen ſich endend, gegen den Mittelpunkt e glänzend. k 9 In der Mitte der Blumenkrone befinden ſich fünf Staub⸗ ij ns fäden mit gelben, länglichen, gegen einander geneigten, faſt ver Kuenäm wachſenen Staubbeuteln(Antheren), welche an der Spitze zwei Farne Oeffnungen haben; der Griffel trägt eine ſtumpfe Narbe. Dem⸗ de nach gehört die Pflanze in die erſte Ordnung der erſten Klaſſe 1 vißß des Linné'ſchen Pflanzenſyſtems. 4 di Nach der Blüthe bilden ſich grüne, vielſamige, rundliche, inr em

zweifächerige Beeren, welche bei der Reife eine weißliche oder geht m ſchmutzig gelbe Farbe annehmen. Ihre Größe iſt verſchieden; bald ſind ſie nicht größer als eine Haſelnuß, bald ſo groß als eine Miſpel. Inwendig ſind ſie mit einem fleiſchigten Weſen, welches ſich bei der Reife in einen ſchleimigten Saft verwandelt, angefüllt, in welchem in eigenen Behältern die nierenförmigen, breitgedrückten

iniger geit v hertuch's T terden kaun

1 nwolen, we⸗ Samenkörner oft 100 und mehr liegen. Sie haben dnun . R nc dem Au eine gelbliche Farbe und ölichte Beſchaffenheit. 1 1

., 7 bs 12 Die Wurzeln beſtehen aus zähen, zuweilen auch kraut⸗ wn artigen Faſern, welche oft eine Länge von zwei Fuß erreichen, De aus

die bei einigen Arten nur flach unter der Oberfläche des Bodens fortlaufen, bei andern hingegen tiefer eindringen und mehr unter ſich greifen.

Zwiſchen denſelben erzeugen ſich an eigenen Schnüren

i warmen A brmen, da

Knoten haben doden ſorgf

hängend eine Menge oft 60 bis 130 Stück theils läng⸗ ſt au eine liche, theils rundliche Knollen von mancherlei Form, nicht zur Ernährung der Pflanze, ſondern zu ihrer Fortpflanzung beſtimmt, da ſie nur für eine Sammlung von Knoſpen angeſehen werden müſſen. Die Größe dieſer Knollen iſt verſchieden, bald wie eine Erbſe, bald wie eine Fauſt, bald wie ein Kinderkopf, je nachdem Vrerand,

Klima, Witterung, Boden und Standort ihr Wachsthum begün⸗ L ſtigen oder hemmen; zuweilen erlangen ſie eine Schwere von etlichen Pfunden. Aeußerlich zeigen ſie mehr oder weniger Grüb

chen oder vertiefte Augen, die ſich bei einigen Arten nahe an da einander drängen, ſo daß die länglichen beinahe die Geſtalt der dr Nyth Tannzapfen haben. Bei einigen Sorten ſind die Augen nur ſpar ſam und kaum merkbar. Sie ſind alle mit einer dünnen Haut) die Fa bedeckt, welche bald gelb, bald roth, blau oder ſchwarz, bald mar ſe elh morirt iſt. Ant de

auch her