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hergeleitete Bewäſſerungswaſſer auf den Flächen ſo zu vertheilen, daß dieſe dasſelbe vermöge der Einſaugung ſich aneignen können, theils aber auch, wenn nicht mehr gewäſſert wird, das eingeſogene Waſſer wieder ſchnell ableiten.
Ad d) Der Abfuhr des Heues und Grummets wegen mußten die tragbare Brücke bei 83, der auszuhebende Waſſergrand bei 84 und endlich die aus Stein geſtürzten Ausfahrten bei 85 und 86 hergeſtellt werden. Damit jedoch durch die Abfahrt des Heues und Grummets die Zuleitungs- und Bewäſſerungsgrippen nicht ruinirt werden möchten, ließ ich in die erſtern 10“ breite, 2“ dicke und 9“ lange Pfoſten, in die letztern aber nur pfahl— ſtarke Stangen einlegen. Soll jedoch die Abfaͤhrt über Bewäſſe⸗ rungs- oder Entwäſſerungsgräben bewerkſtelligt werden, ſo kann dieß vermittelſt einiger eingelegten Faſchinen ſehr leicht geſchehen; wo aber letzteres nicht für convenable gehalten wird, kann man ſich leicht mit beweglichen bretternen Brücken helfen. Ueberhaupt muß man den Fuhren ihre Richtung immer dahin nehmen laſſen, wo die Wieſe den feſteſten und trockenſten Untergrund hat, und deß⸗ halb gleich beim Trocknen des Heues trachten, dasſelbe aus den niedern Stellen nach und nach auf die höher gelegenen zu ſchaf— fen, was beſonders da recht leicht geſchehen kann, wo man das zu trocknende Gras nicht Tag und Nacht unangerührt liegen läßt, bis man dasſelbe zum Zuhauſefahren zuſammenbringt, ſondern durch Einſchobern oder In-Haufen— bringen am Abend dem Heu und Grummet ſeine nahrhaften Kräfte zu erhalten und es hier— durch überhaupt gegen Regengüſſe und Einwirkung der nächtlichen Thaue zu ſchützen ſucht.
Ad e) Sollte der Fall eintreten, daß man zwar mit der Anlage der Zuleitungsgrippen fertig geworden iſt, aber die müh— ſame und zeitraubende Anlegung der Horizontalgrippen noch nicht zu Stande bringen konnte, ſo kann das Bewäſſern nur wild und zwar vermittelſt der in die Zuleitungsgrippen eingeſetzten Staue geſchehen. Dieſe Staue können, wie der Plan zeigt, in einer 3⸗, 4⸗, 5⸗, und bei einem ſtärkern Gefälle auch bis S⸗ und 10klaft⸗ rigen Entfernung eingeſetzt werden, und ich habe zu dieſen Stauen, welche größtentheils aus in ein längliches Viereck leigens dazu gearbeiteten Steinen beſtehen, am zweckmäßigſten den Glimmer— ſchiefer verwenden können.
Das Bewäſſern der in dem Plane dargeſtellten Fläche konnte bei nur minderem Waſſerſtande im Frühjahre und Herbſte ganz, in
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