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i4 ir hen gelaſſen, doch mit demſelben gegen den neuen Standpunkt denig ſo gewendet, daß man nach dem weißen Streifen viſiren kann. führen Nun wird die Latte auf das Terrain oder die durch den Niveau— i ſeyn Pflock ſchon beſtimmte künftige Sohle des Grabens herabgelaſſen, Fn ſo darnach viſirt, und nachdem das Zielbrett mit dem Streifen in t düt der Höhe des Viſirſtrahls neuerdings feſtgeſtellt worden iſt, wird ſewäͤſt abermals dasſelbe um das beſtimmte Gefälle von 2“ nach ühren, aufwärts geſchoben und feſtgeſchraubt, bei dem Punkte e ein Pflock nehme eingeſchlagen und die Höhe der Sohle wie früher beſtimmt. Ar— genau beitet man ſo bis zu dem Punkte c, ſo kann man ganz ſicher ſeyn, Hauen⸗ daß man auf dieſe Art denſelben Zweck erreicht.
Werden die Sohle und der Graben in dieſen Abſtufungen und etrage Waſſerfällen ausgeführt, ſo kommen ſie bedeutend wohlfeiler und wer— die ich den auch dem Zwecke entſprechender, als wenn die Erbauung der— teiner ſelben mit einer ſo koloßalen Auffuhr verbunden iſt. auf die Hat man ſich übrigens durch das Zurück-Nivelliren die Ueber— mißtt, zeugung verſchafft, daß ſich während der Arbeit kein Fehler einge— 21/2 ſchlichen habe, ſo wird zur Bildung der Sohle und dann zum Auf— nlegen vau des Grabens geſchritten, aber nur mit dem Unterſchiede, daß nuche, man die Höhen dg, e h, f i, und ck aus Stein erbaut und das auch über dieſelben fließende Waſſer auf eine in die Sohle gelegte Stein— nder platte fallen läßt, um dem ſo häufigen Auswühlen zu begegnen. gende Ein auf die jetzt beſchriebene Art im Jahre 1838 beim Lukawitzer
Hofe auf der Wieſe Blechovka mit 12 Waſſerfällen erbauter, 1890 Mitte langer Bewäſſerungsgraben hat ſich als ganz vortrefflich bewährt
ehül⸗ und den Beweis geliefert, daß man durch einen ſolchen Bau über— n ge⸗ all, wenn auch das Locale noch ſo ſteil und coupirt wäre, den vor— ichnet gefaßten Zweck ganz ſicher erreichen muß. Damit aber der Raſen— aufbau bei deg oder eh nicht ſo ſcharf geſchehe und plötzlich ſenk—
er⸗
35 recht herunterfalle, habe ich ſowohl die Böſchung als die innern r ge⸗ Raſenwände etwas geſchweift und dadurch dem Auge gefälliger dar— das geſtellt.
dem Ich glaube mich nun über die Herſtellung der die Wieſe zu auf beherrſchenden Bewäſſerungsgräben deutlich genug ausgeſprochen zu d ſo haben; bevor ich aber zur Anlage der erforderlichen Nebenleitung en ien Entwäſſerungsgräben, Zuleitungs- und Bewäſſerungsgrippen u. ſ. w. nun übergehe, will ich noch Einiges über die oft ſo nöthigen Planirar— Das beiten auf den zu bewäſſernden Wieſen bemerken.
9. 2 Wie der Raſen zum Bau der Bewäſſerungsgräben, ſo wie
ſte⸗ auch kleinerer Leitungen auf das Leichteſte abgeſtochen und erhalten


